Auf Kurs mit dem KI-Kompass:
AI Literacy in Bibliotheken stärken

Mit der Veröffentlichung des KI-Kompasses wurden drei Ziele verfolgt:
Der Kurs und dessen Inhalte sollten möglichst (1.) über bestehende Infrastrukturen der TIB (2.) gut auffindbar und (3.) nachnutzbar sein.
Die CC-BY-Lizenz macht den KI-Kompass flexibel
nachnutzbar. Unter Maßgabe der Namensnennung sind Nutzung, Veränderung und Weiterverbreitung auch kommerziell möglich. Damit kann der Kurs auch außerhalb
der Bibliothekscommunity genutzt werden.
Die freie Lizenzierung folgt zudem dem Gedanken,
öffentlich finanzierte Materialien möglichst auch öffentlich zugänglich und nachnutzbar zu machen.
Lena Gericke, Simon Kugler, Elena Luz, David Stoellger
Die Verfügbarkeit generativer KI verändert die Art und Weise, wie Studierende Information recherchieren und für das wissenschaftliche Arbeiten nutzen und stellt in der Folge wissenschaftliche Bibliotheken vor die Aufgabe, ihre Rolle in der Vermittlung von Informationskompetenz im Hinblick auf AI Literacy weiterzuentwickeln.
Dem wachsenden Bedarf der Nutzerschaft – und des Bibliothekspersonals – stehen jedoch häufig begrenzte personelle und zeitliche Ressourcen gegenüber, sodass der Aufbau entsprechender Kompetenzen zu einer zentralen organisatorischen Herausforderung wird.
Am Beispiel der IKuKI-Gilde, einer agilen und teamübergreifenden Arbeitsgruppe an der TIB Hannover, die sich mit KI
im Kontext bibliothekarischer Beratung und Vermittlung befasst, zeigt dieser Beitrag, wie interner Kompetenzaufbau durch partizipative Strukturen praxisorientiert gestaltet und zugleich die Entwicklung bedarfsgerechter
Vermittlungsangebote unterstützt werden kann.