6. Juli 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

De Gruyter beteiligt sich an gemeinsamer Aktion gegen Internet-Piraterie

De Gruyter hat an der gemeinsamen Aktion einer internationalen Gruppe von Verlagen im Kampf gegen Urheberrechtspiraterie im Internet teilgenommen, die gestern einen wichtigen Erfolg verbuchen konnte. Trotz erheblicher technischer und rechtlicher Schwierigkeiten ist es den Verlagen gelungen, die mutmaßlichen Betreiber des Sharehoster-Dienstes „ifile.it“ und der mit dem Dienst verknüpften Linksammlung „library.nu" ausfindig zu machen und ihnen gerichtliche Unterlassungsverfügungen zuzustellen.

Die beiden Dienste erschufen und betrieben eine „Internet-Bibliothek“, die über 400.000 E-Books in sehr guter Qualität illegal zum sofortigen kostenlosen und anonymen Download bereithielt. Darunter fanden sich auch wichtige Werke von De Gruyter. Die Betreiber setzen durch Werbung, Spenden und Verkäufe von Premium-Konten geschätzte 8 Millionen Euro ($ 10,602,400 US) jährlich um, womit die Seiten zu den gefährlichsten Piraterie-Webseiten weltweit gehören.

„Alle Verlage, die sich wie De Gruyter für einen transparenten, ehrlichen und fairen Handel von digitalen Inhalten im Internet einsetzen, dürfen sich durch kriminelle Energien im Bereich der Urheberechtsverletzungen nicht einschüchtern lassen“, sagt Dr. Sven Fund, Geschäftsführer von De Gruyter.

Die besondere Gefährlichkeit der Plattform ergibt sich durch die enge Verknüpfung eines Sharehosters und einer Linksammlung. Dadurch wird erreicht, dass sämtliche illegal eingestellten urheberrechtlich geschützten Werke einer unbegrenzten Öffentlichkeit zugänglich sind. Gegenüber den Dienstbetreibern, die ihre Identitäten teilweise verschleiert hatten, konnten umfangreiche Ansprüche der internationalen Verlage geltend gemacht werden.

Die Verlagsallianz unter Beteiligung von De Gruyter setzt damit ihre Linie fort, Urheberrechtsverletzungen nicht auf sich beruhen zu lassen, sondern große illegale Plattformen rechtlich mit allen Mitteln zu bekämpfen.

www.degruyter.com