25. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

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  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

150 Jahre alte tschechische Bibel kommt nach Regensburg

Universitätsbibliothek erhält Exemplar

Foto: Peter Brünsteiner
v.l.: Dr. Rafael Ball (Direktor der Universitätsbibliothek), Dr. Dr. Dietmar Görgmaier und Prof. Dr. Thomas Strothotte (Rektor der Universität)

Am Freitag, den 22. Februar 2013, wurde dem Rektor der Universität Regensburg, Prof. Dr. Thomas Strothotte, eine 150 Jahre alte tschechische Bibel überreicht. Die Bibel ist an die Übersetzung der Kralitzer Bibel angelehnt und stellt im Zusammenhang mit der 2009 neu erschienenen Übersetzung ein bedeutendes Forschungsobjekt dar. Dr. Dr. Dietmar Görgmaier, Ministerialrat a.D. und Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg, erwarb das Buch 1969 in Prag und schenkte es nun der Universität.  

Die Kralitzer Bibel (tschechisch: „Bible Kralická“) entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts als erste Übersetzung des Alten und Neuen Testaments aus den Ursprachen Hebräisch und Altgriechisch ins Tschechische. 1593 wurde sie in Südmähren gedruckt. Sie war die Grundlage für die Erforschung der tschechischen Sprachgeschichte und wurde bis zum Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Gottesdienst benutzt.  

Das Exemplar, das jetzt dem Rektor der Universität Regensburg überreicht wurde, ist mehr als 150 Jahre alt und bestand ursprünglich aus zahlreichen Einzelheften, deren Besitzer sie von einem Buchbinder zu einem Band binden ließ. Der Einband besteht aus zwei Holzdeckeln, die fachmännisch abgeschrägte Kanten haben und mit dunklem Leder überzogen wurden. So entstand ein Ganzlederband mit 2 funktionsfähigen Schließen aus Blech.  

Die Bibel wird in den Bestand der Regensburger Universitätsbibliothek aufgenommen. Der Direktor der Universitätsbibliothek, Dr. Rafael Ball, betonte: „Gerade für die tschechische Sprachwissenschaft und die Studierenden der Slavistik, der Ost-West-Studiengänge sowie des Bohemicums wird dieses Werk eine Bereicherung sein.“  

http://www.uni-regensburg.de/bibliothek