4. Juli 2022
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

EconStor knackt 50.000-Volltexte-Marke

Deutschlands größtes Open-Access-Archiv für Wirtschaftswissenschaften
bietet jetzt 50.000 freie Artikel aus BWL und VWL –
Content hat sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt

Der Open-Access-Publikationsserver der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft zählt jetzt 50.000 wirtschaftswissenschaftliche Dokumente. Damit ist EconStor in Deutschland die Nummer eins für die Wirtschaftswissenschaften. Im fächerübergreifenden „Ranking Web of Repositories“ kommt EconStor in der Rubrik frei zugänglicher Volltexte weltweit damit auf Platz 15, europaweit sogar auf Platz 7.

Waren es vor 2 Jahren noch rund 25.000 frei verfügbare Dokumente, so hat sich die Anzahl wirtschaftswissenschaftlicher Artikel auf dem Open-Accces-Publikationsserver bis heute verdoppelt. Ein deutliches Wachstum ist auch für die Downloadzahlen zu beobachten. 2012 wurden über 1,3 Millionen Artikel von EconStor heruntergeladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf EconStor-Dokumente zugreifen, kommen nur zu einem Drittel aus Deutschland, daneben vor allem aus den USA, Frankreich, Großbritannien, China, Indien und Spanien.

EconStor wird dabei nicht nur als Open-Access-Archiv geschätzt, sondern auch für seine Distributionstätigkeiten in international stark frequentierte Datenbanken und Suchmaschinen – wie zum Beispiel RePEc und Google Scholar. So nutzen bereits weit über 100 universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) oder die Deutsche Bundesbank EconStor zur Verbreitung ihrer Publikationen im Internet. Damit deckt der Dienst etwa 85 Prozent aller in Deutschland erscheinenden Arbeitspapiere in der Ökonomie ab.

Olaf Siegert, Leiter der Abteilung Elektronisches Publizieren in der ZBW, kommentiert das steile Wachstum von EconStor folgendermaßen: „Wir profitieren hier natürlich zum einen von der Preprint-Kultur in den Wirtschaftswissenschaften, die Open Access stark begünstigt, andererseits hat unser Publikationsserver sich mittlerweile mit seinen Services als Marke etabliert, der gern von Wissenschaftseinrichtungen oder auch einzelnen Forscherinnen und Forschern für die Verbreitung ihrer Publikationen genutzt wird. Insbesondere die hohe Sichtbarkeit im Internet und die entsprechenden Downloadzahlen überzeugen dabei unsere Kundinnen und Kunden.“

http://www.econstor.eu/
www.zbw.eu