INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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16. April 2026
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Essentials

In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Das Speyerer Evangelistar

Meisterwerk der Buchmalerei als Meisterwerk der Faksimilierung

Das Speyerer Evangelistar stammt aus den Jahren um 1220 und gehört zu den schönsten Werken der deutschen Buchkunst der Romanik. Es ist eine der wertvollsten Handschriften der Badischen Landesbibliothek. Berühmt ist die Handschrift für ihren kostbaren Goldschmiede-Einband aus über 150 Einzelelementen sowie für ihre goldstrahlenden Miniaturen und Initialen. Aus konservatorischen Gründen darf die Handschrift jedoch nicht mehr geöffnet gezeigt werden.

Der Quaternio-Verlag Luzern hat nun ein originalgetreues Faksimile hergestellt, das die Pracht der Handschrift für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Ausstellung „Das Speyerer Evangelistar. Meisterwerk der Buchmalerei als Meisterwerk der Faksimilierung” zeigt das Faksimile sowie die aufwändigen technischen und handwerklichen Schritte, die zur Entstehung notwendig waren. Immenses Fachwissen und modernste 3D-Technologie ermöglichen, dass der Besucher die prachtvolle Handschrift nun (fast) wie im Original bestaunen kann. Das Faksimile ermöglicht dabei einen besonders plastischen Eindruck der Buchkunst des Spätmittelalters.

Von Mittwoch, 15. Mai, bis Samstag, 18. Mai, wird das Original in der Ausstellung präsentiert. Gezeigt wird der prunkvolle Goldschmiedeeinband. So kann der Besucher das Faksimile mit dem Original vergleichen - eine seltene Gelegenheit, die sich Kunstkenner, Geschichtsinteressierte und Bibliophile nicht entgehen lassen sollten!

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Quaternio Verlag Luzern.