INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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Band 67:
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28. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Leibniz-Preis der DFG von 2,5 Mill. Euro
geht an die Biopsychologin Prof. Dr. Brigitte Röder

Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde am 9.12.2013 bekannt gegeben, dass Frau Prof. Dr. Brigitte Röder (Abteilung für Biologische Psychologie und Neuropsychologie im Fach Psychologie der Universität Hamburg) einen der insgesamt nur zehn mit 2,5 Mill. Euro dotierten Leibniz-Preise 2014 für ihre Forschung erhält.

Nach dem Abitur in Hermeskeil (Hunsrück) studierte Frau Röder an der Universität Marburg und wandte sich schnell kognitions- und biopsychologischen Fragestellungen zu, über die sie auch ihre akademischen Qualifikationsarbeiten verfasste (1991 Dipl.-Psych.; 1995 Promotion bei Frank Rösler; 2002 Habilitation). Diese Schwerpunkte ihrer Arbeit vertiefte sie bei Aufenthalten am Cognitive Psychophysiology Laboratory an der University of Illinois, Urbana-Champaign (bei M.G.H. Cole) und als Leiterin einer Emmy Noether Nachwuchsgruppe der DFG an der Universität Marburg. Seit 2003 wirkt Frau Röder an der Universität Hamburg als Professorin für Biologische Psychologie und Neuropsychologie. Ihre Forschungsarbeiten betreffen u.a. die multisensorische Handlungskontrolle sowie entwicklungsabhängige funktionelle und strukturelle Veränderungen des Gehirns (Neuroplastizität), wobei neben bildgebenden Verfahren behaviorale und elektrophysiologische Methoden genutzt werden.

Eine gute Übersicht zu den Forschungs- und Publikationsschwerpunkten von Frau Prof. Röder gibt die Fachliteraturdatenbank PSYNDEX (verfügbar im Internet unter http://www.zpid.de): Insgesamt 82 Fachveröffentlichungen sind dort aktuell unter ihrem Namen verzeichnet und jeweils zusammenfassend dokumentiert. Über 70 dieser Veröffentlichungen sind in hochrangigen englischsprachigen Fachzeitschriften erschienen und beziehen sich auf die Befunde experimenteller Untersuchungen zur Neuroplastizität und Handlungskontrolle.

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) gratuliert Frau Prof. Röder herzlich zur Verleihung des Leibniz-Preises 2014 der DFG.