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19. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
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  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
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2009 bis 2023

10 Produkte mit dem „digita 2014“ ausgezeichnet

Deutscher Bildungsmedienpreis zum 19. Mal vergeben

Lernen mit digitalen Bildungsmedien ist inzwischen selbstverständlich geworden, wie ein Gang über die didacta - die Bildungsmesse zeigt. Die dazu passende Orientierung über herausragende Produkte gibt der heute in Stuttgart im Rahmen der didacta verliehene Deutsche Bildungsmedienpreis digita 2014, mit dem zehn beispielgebende Angebote ausgezeichnet wurden.

Schirmherr des digita 2014 ist der Baden-Württembergische Minister für Kultus, Jugend und Sport Andreas Stoch MdL. Anlässlich der heutigen Preisverleihung sagte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Digitale Medien sind heute unverzichtbar in Alltag und Beruf. Eine wichtige gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus ist es deshalb, Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit Medien zu befähigen. Mit den neuen Bildungsplänen werden wir die Medienbildung noch stärker als bisher verpflichtend im Unterricht verankern. Wichtig sind aber auch qualitativ hochwertige Bildungsmedien. Der digita setzt hier Maßstäbe.“

Der Präsident des Didacta Verbandes Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis betonte in seinem Grußwort: „Kinder wachsen heute in einer von Medien geprägten Welt auf. Deshalb ist es entscheidend, dass sie schon früh gemeinsam mit den Eltern und den Fachkräften Medienkompetenz entwickeln. Neuere Ansätze zeigen, dass Kinder schon im Vorschulalter den eigenen Umgang mit Medien reflektieren und verstehen, dass Medien als von Menschen gemacht bestimmte Absichten verfolgen. Diese Kompetenz früh zu stärken, ist die Herausforderung. Auszeichnungen wie der digita können diesen Prozess durch eine qualitative Einordnung der Angebote unterstützen.“

Als Sprecher der digita-Jury berichtete Prof. Dr. Wilfried Hendricks über bemerkenswerte Trends im diesjährigen Wettbewerb: „Angebote für mobiles Lernen mit Tablet und Smartphone haben weiter zugenommen und gewinnen in der Spitze an Qualität. Insgesamt gibt es jedoch noch erhebliches Entwicklungspotenzial, was die didaktische Umsetzung und die thematische Vielfalt anbelangt.“

Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises sind das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen. Zur Jury gehören acht Fachleute aus Wissenschaft, Bildungsadministration und Wirtschaft. In einer ersten Runde hatten die Juroren nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern 17 Produkte für den „digita 2014“ nominiert, unter denen die 10 Preisträger ermittelt wurden:

In der Kategorie Vorschulische Bildung siegte das Online-Angebot „Die Seite mit dem Elefanten“ (Westdeutscher Rundfunk, Köln).

In der Kategorie Allgemeinbildende Schule ging der Preis in der Sparte Grundschule an „onilo.de (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg). Es bietet interaktive Kinderbücher für die Leseförderung. Die Sparte Sekundarstufe I gewann „dok´ mal! – Filmbildung für Schülerinnen und Schüler“ (Westdeutscher Rundfunk, Köln).

In der Kategorie Privates Lernen vergab die Jury drei Preise: Die App „Conni Lernspaß Mathe 1. Klasse“ (Carlsen Verlag GmbH, Hamburg) siegte in der Sparte über 6 Jahre. Die Sparte über 10 Jahre gewann „juuuport – Die Selbstschutz-Plattform von Jugendlichen für Jugendliche im Web“ (Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Hannover). In der Sparte über 16 Jahre zeichnete die Jury die Planetarium-Software „Redshift 8 Premium“ (United Soft Media Verlag GmbH (USM), München) aus.

In der Kategorie Berufliche Bildung und Studium erhielt das „Lernsystem Wilo-Brain Box zur Optimierung von Heizungsanlagen mit multimedialen Ausbildungsunterlagen“ (Wilo SE, Dortmund) den Preis in der Sparte Ausbildung. In der Sparte Studium ist der Preisträger das massive open online course-Angebot „openHPI“ (Hasso-Plattner-Institut, Potsdam).

„Découvertes Série jaune (ab Klasse 6) – Digitaler Unterrichtsassistent (Ernst Klett Verlag, Stuttgart) siegte in der Kategorie Didaktische Werkzeuge.

Wie bereits im Vorjahr vergab die Jury den digita-Sonderpreis 2014 an den Rundfunk Berlin-Brandenburg (Berlin), in diesem Jahr für die Aktion Schulstunde „Zum Glück“.

Alle digita-Preisträger zeigen beispielgebend, welchen hohen Mehrwert IT-gestützte Bildungsmedien für das Lehren und Lernen in allen Lebensbereichen bieten können.

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis digita wird in diesem Jahr zum 19. Mal verliehen. Seit 1995 prämieren die Veranstalter mit dem digita Lehr- und Lernangebote, die sich durch herausragende Pädagogik und Didaktik, optimale Nutzung der digitalen Technologien sowie eine überzeugende mediale Gestaltung auszeichnen.

www.digita.de