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28. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

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  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
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  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
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  • KI und Journalismus:
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Bibliotheken brechen Besucherrekorde

ekz-Gruppe gestaltet gemeinsam mit ihren Kunden die Bibliotheksrollen der Zukunft

Bibliotheken boomen – und sind noch vor den Museen zum wiederholten Male der „öffentliche Lieblingsort“ der Deutschen. 210 Millionen Besucher verzeichnet der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2013“, herausgegeben vom Deutschen Bibliotheksverband dbv. Doch dabei sei nicht nur der attraktive Bestand an Medien ausschlaggebend, sondern in zunehmendem Maße das Raum- angebot und die Aufenthaltsqualität.

Aufeinander abgestimmte Konzepte und ganzheitliche Bibliotheksplanung – darauf hat sich die ekz-Gruppe spezialisiert. "Mit dem diesjährigen Motto 'Bibliothekswelten gemeinsam gestalten' wollen wir unterstreichen, dass die Unternehmen der ekz-Gruppe zusammen mit den Bibliotheken an deren Zukunft arbeiten", betont ekz-Geschäftsführer Dr. Jörg Meyer. Die ekz und ihre Tochterunternehmen divibib, EasyCheck und NORIS haben die Erwartungen ihrer Kunden bereits im vergangenen Jahr nicht nur erfüllt, sondern immer wieder übertroffen. Dies zeigt das hervorragende Unternehmensergebnis für 2013. „Mit 53 Millionen EUR Gesamtumsatz reiht sich das Vorjahr in die erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte ein“, freut sich Meyer. Zum Gruppenergebnis trägt die ekz.bibliotheksservice GmbH rund 44 Millionen EUR bei.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte die ekz in den letzten Wochen mit der Frage nach den wichtigsten „Zukunftsrollen der Bibliotheken im Jahr 2020“. Sowohl auf dem Deutschen Bibliothekartag in Bremen im Juni 2014 als auch bei der diesjährigen Kundenbefragung stellte die ekz den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren mehrere Zukunftsmodelle zur Wahl. Favoriten bei der Kundenbefragung waren „Haus der Bücher und der Medienvielfalt“, „Zentrum für Wissen, Information und Beratung“ und „Öffentlicher Raum für Begegnung und Aufenthalt“. Beim Voting in Bremen stand das „Wissens- und Beratungszentrum“ bei den 641 Befragten an erster Stelle. „Die Zukunftsdiskussion ist für die ekz-Gruppe besonders wichtig, um sich auf die künftigen Erwartungen der Bibliotheken und ihrer Nutzer einzustellen“, erläutert Andreas Mittrowann, Bibliothekarischer Direktor der ekz.

Ein Blick in die Zukunft wagte die ekz auch mit ihrem Ideenwettbewerb 2014 „LERN_RAUM_ ATMOSPHÄRE“, der nach innovativen Lernräumen fragte. Bereits seit einigen Jahren ist der Lernort Bibliothek ein deutlicher Trend. Die kreativen Entwürfe der Innenarchitekten, Designer, Planer und Studenten reichten dementsprechend vom Sitzkreisel mit eigenem Kommunikations-raum über eine bewegliche „Medienlandschaft“ bis hin zu Abenteuer- und Märchenwelten.

Für die Zukunft der Bibliotheken hat der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach längeren Öffnungszeiten eine große Bedeutung. Daher bietet die ekz-Tochter EasyCheck GmbH & Co. KG seit Juni das innovative technikgestützte Zutrittskontrollsystem "Die Offene Bibliothek" an. Dieses macht es möglich, dass Bibliotheken auch an Sonn- und Feiertagen, in den Abend- und Nachtstunden oder frühmorgens ihren Service anbieten können – ohne zusätzlichen Personalaufwand. Dabei kooperiert das Technologieunternehmen exklusiv mit dem dänischen Softwarehaus Cordura A/S, das in Skandinavien mit seiner Lösung Marktführer ist. Bereits unabhängig von den Öffnungszeiten sind die derzeit rund 1.900 Bibliotheken mit ihren „Onleihen“, den von der ekz-Tochter divibib GmbH bereitgestellten Portalen für die Nutzung elektronischer Medien. Der Trend zur digitalen Ausleihe von E-Books, E-Papers und E- Audios ist ungebrochen – auch dank der rasanten Verbreitung der Onleihe. Dies belegt die Verdoppelung der Onleihe-Downloads im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr auf über acht Millionen. Um dem Wunsch nach englischsprachiger Lektüre nachzukommen und interkulturelles lebenslanges Lernen zu fördern, stellt die divibib sukzessive circa eine Million aktuelle englischsprachige E-Books von Verlagen aus England, Australien und den USA für die Onleihen zur Verfügung. Möglich ist dies durch die im Juni 2014 geschlossene exklusive Kooperation mit dem führenden US-Medien-Distributor Baker & Taylor Inc.

Auf den digitalen Onleihe-Service weist erstmals ein Kinderbuch hin, das Bibliotheken als zukunftsgerichtete Einrichtungen zeigt. Die ekz hat das Pixi-Buch „Komm, wir gehen in die Bibliothek“ gemeinsam mit dem bekannten Autor Thomas Feibel und dem Carlsen-Verlag entwickelt. Das Bändchen gibt es ausschließlich bei der ekz und nur für Bibliotheken – es ist nicht im Handel erhältlich. Es beantwortet kindgerecht Fragen wie „Wo finde ich Material zu Themen, die mich interessieren?“, „Wie geht das mit der Ausleihe?“ oder „Gibt es in der Bibliothek nur Bücher?“.

Wie Bibliotheken heute aussehen und was sie vor Ort bieten, zeigen die von der ekz in den vergangenen Monaten verwirklichten Neueinrichtungen in Wiesbaden, Sindelfingen, Neustetten-Remmingsheim, Biberach und Vohburg. Den Wandel der Bibliothekswelt begleitet die ekz jedoch nicht nur mit innovativer Ausstattung, sondern auch mit einem ständig aktualisierten Fort- und Weiterbildungsprogramm. Jüngste Schwerpunkte lagen bei den Themen Filialsysteme, Bibliotheksangebote für Ältere und natürlich E-Books. Dabei bringen die zahlreichen Veranstaltungen in der Firmenzentrale in der Bismarckstraße Gäste nach Reutlingen und sind damit ein Wirtschaftsfaktor.

www.ekz.de