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3. Oktober 2026
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In der Ausgabe 07/2026 (September 2026) lesen Sie u.a.:

  • Je früher Kinder Social Media nutzen, desto schlechter sind ihre schulischen Leistungen
  • Wie KI-gestützte Datenkompetenz-Schulungen das Selbstvertrauen von Ingenieurstudierenden verändern
  • Wie rechtsalternative Medien
    systematisch Klimaskepsis verbreiten
  • Über 15 Mrd. Dollar für Open-Access-Gebühren an nur 14 Verlage
  • Verlage ringen um Regeln,
    während KI-Verdacht
    ganze Buchveröffentlichungen stoppt
  • Wenn ChatGPT zum Bibliothekskatalog wird
  • US-Bibliotheksverband
    veröffentlicht Leitfaden
    zum Umgang mit künstlicher Intelligenz
  • Warum viele Zeitschriftenredaktionen
    trotz Sympathie für Open Access
    bei kommerziellen Verlagen bleiben
  • Über zehntausend Paper-Mill-Artikel zurückgezogen
  • Warum KI nach Ansicht eines US-Forschers einen neuen Informationsschock auslöst
  • IFLA meldet Mitgliederwachstum
    und blickt auf ihr Jubiläumsjahr 2027
  • Warum das Ende physischer Medien
    auch Bibliotheken betrifft
  • Antiquarische Bücher werden für KI-Training gekauft und danach zerstört
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Mehr als die Hälfte der Deutschen liest E-Books

Auch Print weiter beliebt: Die meisten lesen digital und gedruckt

Den Roman im Urlaub als E-Book, den Krimi zu Hause in gedruckter Form: Beim Lesen heißt es für viele längst nicht mehr Print oder digital, sondern beides. Inzwischen liest mit 55 Prozent erstmals deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen zumindest hin und wieder E-Books. Im vergangenen Jahr waren es 51 Prozent.

Für die meisten ist das allerdings keine Entweder-oder-Frage: Nur 4 Prozent lesen ausschließlich E-Books. Rund die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) nutzt sowohl digitale als auch gedruckte Bücher: Dabei lesen 19 Prozent häufiger E-Books als gedruckte Bücher, 17 Prozent beide Formate etwa zu gleichen Teilen und 15 Prozent häufiger gedruckte Bücher als E-Books.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren anlässlich der Frankfurter Buchmesse in der kommenden Woche.

Besonders deutlich wächst die E-Book-Nutzung unter älteren Menschen: Unter den Menschen ab 65 Jahren greifen inzwischen 42 Prozent zumindest hin und wieder zum E-Book, im vergangenen Jahr waren es noch 33 Prozent. Zum Vergleich: Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es mit aktuell 64 Prozent fast doppelt so viele.

„Das E-Book für unterwegs, das gedruckte Buch zu Hause – für viele gehört heute beides zum Lesen dazu“, sagt Bitkom-Experte für Consumer Technology Dr. Sebastian Klöß. „E-Books sind schnell verfügbar, platzsparend und bieten mit Funktionen wie anpassbaren Schriftgrößen zusätzlichen Lesekomfort. Auch deshalb ist digitales Lesen längst keine Frage des Alters mehr.“

Wer E-Books liest, kauft sie häufiger: 89 Prozent der E-Book-Leserinnen und -Leser erwerben digitale Bücher, im Vorjahr waren es 81 Prozent. Käuferinnen und Käufer geben dafür durchschnittlich 12,40 Euro im Monat aus, nach 11,10 Euro im vergangenen Jahr.

Das Leihen von E-Books wird dagegen seltener genutzt: 46 Prozent der E-Book-Lesenden leihen digitale Bücher, gegenüber 54 Prozent im Vorjahr. Dafür geben sie durchschnittlich 6,80 Euro im Monat aus. 15 Prozent der E-Book-Lesenden greifen zudem auf kostenlose E-Books zurück.

Ausschließlich gedruckte Bücher lesen in Deutschland 30 Prozent der Menschen ab 16 Jahren. Insgesamt greifen damit 85 Prozent zumindest hin und wieder zu einem Buch.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 28 bis KW 32 2026 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Lesen Sie zumindest hin und wieder gedruckte Bücher oder E-Books?“ und „Wie viel Geld geben Sie im Monat für das Kaufen oder Leihen von E-Books aus bzw. lesen Sie kostenlose E-Books?“