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6. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
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Die Vierspezies-Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz

Ausstellung vom 13. Mai bis zum 25. Mai 2015
im Städtischen Museum Schloß Salder
Museumstraße 34, 38229 Salzgitter

Ausstellungseröffnung am Mittwoch,13. Mai 2015, um 19:00 Uhr

mit einem Vortrag von Ariane Walsdorf, Hannover:
Biographie einer Rechenmaschine. Die Entwicklungs- und Herstellungsgeschichte
der dezimalen Vierspezies-Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz

Das Städtische Museum Schloß Salder zeigt vom 13. Mai bis zum 25. Mai 2015 in Kooperation mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek eine besondere Kostbarkeit: die Vierspezies-Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz. Sie gehört zu den wertvollsten Kulturschätzen des 17. Jahrhunderts und befindet sich im Bestand der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover. Aufgrund ihres besonderen Wertes wurde sie bisher nur selten ausgestellt.

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) wurde 1676 in das Amt des Hofbibliothekars in Hannover berufen, das er bis zu seinem Tode innehatte. Sein umfangreicher Nachlass wird in der nach ihm benannten Bibliothek in Hannover aufbewahrt. Dazu gehören ca. 400.000 Manuskriptseiten, Leibniz‘ Arbeitsbibliothek, der ca. 16.000 Briefe umfassende Briefwechsel mit weit über 1.500 Korrespondenzpartnern sowie das Original der Vierspezies-Rechenmaschine.

Leibniz entwickelte seine Rechenmaschine zwischen 1670 und 1716. Es ist eine mechanische Staffelwalzenmaschine, mit der erstmals neben Addition und Subtraktion auch Multiplikation und Division möglich waren. Ihre Rechenkapazität beträgt acht Stellen in der Eingabe und 16 Stellen in der Ergebnisanzeige. Mit seinem Konstruktionsprinzip legte Leibniz die Grundlagen für die vollständige mechanische Bearbeitung von Berechnungen aller Art. Damit ist er der Begründer einer Konstruktion für Rechenmaschinen, die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Vorbild war.

Der 2014 erschienene, reich illustrierte Band „Das letzte Original“ befasst sich mit der Herstellungsgeschichte, den technischen sowie den mathematischen Aspekten dieser weitreichenden Erfindung und kann während der Dauer der Ausstellung im Schloß Salder erworben werden.

Buchinformation:
Das letzte Original. Die Leibniz-Rechenmaschine der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Von Ariane Walsdorf, Klaus Badur, Erwin Stein und Franz Otto Kopp. Hannover: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, 2014. (Schatzkammer; 1) 272 S., zahlr. farbige Abb., Leineneinband   ISBN 978-3-943922-08-0   49,50 Euro

Öffnungszeiten Museum Schloß Salder
Dienstag bis Samstag: 13:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr