25. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Bibliotheken sind Teil der Willkommenskultur in Deutschland –
Deutscher Bibliotheksverband veröffentlicht „Bericht zur Lage der Bibliotheken”

Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen „Berichts zur Lage der Bibliotheken” fordert der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) zusätzliche Förderung zum Ausbau der Bibliotheksarbeit für Flüchtlinge und Asylsuchende.

„Bibliotheken leisten mit ihren vielfältigen Angeboten einen wirksamen Beitrag zur Willkommenskultur und unterstützen nachhaltig die Integration von geflüchteten Menschen in Deutschland”, so der Verbandsvorsitzende Dr. Frank Simon-Ritz. „Angesichts dieser dynamischen Entwicklung”, so Simon-Ritz weiter, „benötigen die Bibliotheken in Deutschland zusätzliche Finanzmittel für die auf die Flüchtlinge ausgerichteten Angebote.”

Aus der diesjährigen Finanzumfrage geht hervor, dass die Hälfte der befragten Bibliotheken mit den vorhandenen Mitteln wichtige Angebote für Zielgruppen mit besonderen Bedarfen – Bildungsbenachteiligte, Senioren, Menschen mit Behinderungen, Flüchtlinge – nicht realisieren können. Aufgrund laufend gekürzter Budgets sind Innovation, Qualität und Zukunftsfähigkeit der Bibliotheken gefährdet.

Damit leistungsstarke Bibliotheken auch künftig eine vitale Rolle in Kommunen und an Hochschulen spielen können (oder: übernehmen können), ist eine Planung und Strategieentwicklung auf nationaler Ebene dringend erforderlich. An diesem Prozess sollten Vertreter des Bundes genauso mitwirken wie Ländervertreter sowie Vertreter der Kommunen und der Hochschulen. „Für alle Bibliothekssparten gilt”, so Simon-Ritz weiter, „dass viele der aktuellen Herausforderungen nur gemeinschaftlich und länderübergreifend bewältigt werden können.”