29. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Evolution oder Revolution? Science 2.0 Conference diskutiert European Open Science Cloud

Experten zur Digitalisierung der Wissenschaft trafen sich vom 3. bis 4. Mai 2016 in Köln – Thema: Discover the European Open Science Cloud

Foto: Marcus Gloger
Susanne Burger (BMBF), Dr. Jean Claude Burgelman, European Commission, und Professor Dr. Klaus Tochtermann, ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, diskutieren die European Open Science Cloud aus der Sicht der High Level Expert Group.

Die International Science 2.0 Conference 2016, die vom 3. bis 4. Mai 2016 in Köln stattfand, diskutierte insbesondere die Umsetzung der European Open Science Cloud mit unterschiedlichen Stakeholdern. Wesentliches Thema war die notwendige Anpassung bzw. Veränderung des derzeitigen Wissenschaftssystems auf die neue offene Verknüpfung von Forschungsdatenzentren auf europäischer Ebene. URL: www.science20-conference.eu

Die Europäische Kommission hat vor kurzem die grobe Richtung der European Open Science Cloud abgesteckt. 2020 soll sie stehen, die Verknüpfung von Forschungsdatenzentren in ganz Europa: gesichert, offen und fächerübergreifend.  Die Europäische Kommission hat dafür ein Budget vorgesehen von 6,7 Milliarden EUR. Diese Umsetzung der European Open Science Cloud ist allerdings sehr komplex und war das zentrale Thema der dritten International Science 2.0 Conference, die vom 3. bis 4. Mai 2016 in Köln stattfand. URL: http://www.science20-conference.eu/

Zentrale Diskussionsthemen waren beispielsweise die Standards für eine technische Infrastruktur, die alle Ressourcen, die in Europa bereitstehen, miteinander vernetzt sowie die zu treffenden politischen und rechtlichen Übereinkünfte, das heißt ein Regelwerk, um private und öffentliche Dienstleister zusammenzubringen und schließlich Anreizstrukturen und Governance-Problematiken.

Betont wurde in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen, dass die European Open Science Cloud – insbesondere in Hinblick auf den Open-Aspekt – bestehende Mechanismen des Wissenschaftssystems nicht einfach auf etwas derart Neuartiges überstülpen sollte, sondern beispielsweise mehr community-basierte Ansätze berücksichtigten müsste, zum Beispiel beim Review-Prozess. Professor Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW und Mitglied der High-Level-Expert Group on Open Science meinte dazu: „Der größte Fehler, den man in der Umsetzung der European Open Science Cloud machen könnte, wäre der, bestehende Praktiken des Wissenschaftssystems auf eine Open-Science-Struktur reflektionslos zu übertragen.“

International Science 2.0 Conference 2016:
Programm und den Vortragsfolien: http://www.science20-conference.eu/programme/
Referent/inn/en: http://www.science20-conference.eu/speakers/

Informationen über die European Open Science Cloud:
http://ec.europa.eu/research/openscience/index.cfm?pg=open-science-cloud