3. März 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Digitale Forschung braucht attraktive Standortpolitik

Digitalisierung muss in den Mittelpunkt der Forschungsförderung rücken

Der Digitalverband Bitkom fordert angesichts des Forschungsgipfels am 28.3.2017 eine an der Digitalisierung ausgerichtete Innovationspolitik und eine entsprechende Finanzierung. „Forschung und Entwicklung müssen in allen Bereichen auf die Digitalisierung konzentriert werden. Neben politischer Initiative erfordert das vor allem die Bereitschaft, wesentlich mehr in die Förderung digitaler Forschung zu investieren“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Der Forschungsgipfel steht 2017 unter dem Motto „Aufbau einer Innovations- und Wagniskultur“, das vom Bitkom ausdrücklich begrüßt wird. „Deutschland muss als Digitalstandort in die weltweite Spitzengruppe aufrücken – mit Themenschwerpunkten wie Künstlicher Intelligenz, Big Data, Industrie 4.0, Sensorik, 5G und IT-Sicherheit“, sagt Rohleder.

Die Bitkom-Branche zeichnet sich durch kurze Entwicklungszyklen und intensiven internationalen Wettbewerb aus. Und so sieht der Bitkom die Forschungsförderung für IT-Basistechnologien, die in den vergangenen Jahren kaum erhöht worden ist, als besonders wichtig an. Stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung nach eigenen Angaben 2005 knapp 242 Millionen Euro ITK-Projektfördermittel zur Verfügung, waren es zehn Jahr später mit 250 Millionen Euro nur 8 Millionen Euro mehr. Der relative Anteil an den Projektfördermitteln insgesamt sank sogar von 13,6 auf 4,4 Prozent. Zugleich sehen sich forschende Unternehmen im Nachteil, da sie immer weniger Fördergeld erhalten. Von 2005 bis 2014 ist die Unternehmensförderung um 26 Prozent auf 104 Millionen Euro zurückgegangen. Negative Auswirkungen hat auch der Umstand, dass Deutschland neben Estland eines von nur zwei OECD-Ländern ist, in denen es keine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung gibt. Rohleder: „Für den Forschungsstandort Deutschland ist der Verzicht auf die steuerliche Forschungsförderung im internationalen Wettbewerb ein erheblicher Nachteil.“