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29. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Wettbewerb in der Spitzenforschung nimmt zu

Die USA, China und Deutschland leisten - in dieser Reihenfolge - die meisten Beiträge zu hochrangigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten „Nature Index 2018“ hervor. Der Nature Index schlüsselt die jährlich in 82 renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichten Forschungsergebnisse nach Ländern und Institutionen auf und berücksichtigt sowohl die Gesamtzahl der Artikel als auch die jeweiligen Beiträge der Autoren. Detaillierte Informationen zur Metrik finden Sie hier.

Die Top 10 der deutschen Institutionen wird von der Max-Planck-Gesellschaft angeführt. Es folgen (2) Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., (3) Leibniz-Gemeinschaft, (4) Ludwig-Maximilians-Universität München, (5) Technische Universität München, (6) Universität Heidelberg, (7) Julius-Maximilians-Universität Würzburg, (8) Karlsruher Institut für Technologie (KIT), (9) Westfälische Wilhelms-Universität Münster und (10) Georg-August-Universität Göttingen.

Global gesehen bleibt der wissenschaftliche Output der USA trotz eines leichten Publikationsrückgangs mehr als doppelt so hoch wie der Chinas, sodass die USA ihre Spitzenposition im Länderranking verteidigen können. Neben den USA, China und Deutschland sind Südafrika und Brasilien jeweils führend in ihren Regionen. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften ist die international führende Institution der Tabelle 2018.

Die zunehmende Globalisierung in der Spitzenforschung und der spektakuläre Aufstieg Chinas verschärfen den Wettbewerb um die Platzierung von Forschungsveröffentlichungen in den weltweit limitierten führenden Zeitschriften. 49 chinesische Institute konnten sich im globalen Ranking der Top 500 verbessern. Weitere 14 Institutionen aus China kommen neu in die Top 500, nur 15 verschlechterten sich. Im Vergleich dazu konnten sich 62 US-Institutionen verbessern, während 74 zurückfielen. Japan belegt im Gesamt-Ranking den fünften Platz und sieht vier Institutionen auf- und 15 absteigen.

Der Nature Index stellt die Veröffentlichungen des jeweiligen Kalenderjahrs in den berücksichtigten Zeitschriften für die letzten drei Jahre dar und zeigt, welche Länder, Institutionen und Unternehmen führend sind. Der Nature Index wird von Nature Research, einem Teil von Springer Nature, erstellt. 

Die weltweit führenden Institutionen 2018 sind: (1) die Chinesische Akademie der Wissenschaften, (2) Harvard University, USA, (3) Max-Planck-Gesellschaft, Deutschland, (4) Centre national de la recherche scientifique, Frankreich, (5) Stanford University, USA, (6) Massachusetts Institute of Technology, USA, (7) Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., Deutschland, (8) University of Tokyo, Japan, (9) University of California Berkeley, USA, und (10) University of Cambridge, Großbritannien.

Im Ranking der Unternehmen führt die F. Hoffmann-La Roche AG, Schweiz die Liste an. Es folgen: (2) IBM Corporation, USA, (3) Novartis International AG, Schweiz, (4) Merck & Co., Inc., USA, (5) AstraZeneca plc, Großbritannien, (6) Pfizer Inc., USA, (7) GlaxoSmithKline plc., UK, (8) GNS Science, Neuseeland, (9) Samsung Group, Südkorea, und (10) Amgen Inc., USA.

David Swinbanks, Gründer des Nature Index: „Der ungebrochene Aufstieg Chinas ist beeindruckend. Vier chinesische Universitäten - Peking, Tsinghua, Nanjing und USTC - gehören neben der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, die mit ihren zahlreichen Instituten und Forschern weiterhin an der Spitze des Index steht, zu den 25 führenden akademischen Institutionen der Welt.“

„Da die Anzahl der von uns betrachteten Artikel weitgehend konstant bleibt während die Veröffentlichungszahlen aus China weiter wachsen, verlieren andere Länder Anteile – dies betrifft insbesondere die USA, Deutschland, Großbritannien, Japan, Frankreich, Spanien und Australien. Die Vereinigten Staaten können sich allerdings als die führende Wissenschaftsnation behaupten und stellen 46 der weltweiten Top 100 Institutionen", ergänzt Dr. Swinbanks.

Die Nature Index Webseite - natureindex.com - bietet kostenlosen und einfachen Zugang zu aktuellen Forschungsprofilen von mehr als 9.000 Institutionen aus 150 Ländern und Territorien. Die zugrundeliegenden Daten sind frei zugänglich und bieten Informationen zu Veröffentlichungs- und Kollaborationsmustern. Ergänzende Materialien zum Nature Index werden von einem redaktionellen Team zusammengestellt und umfassen Analysen und Kommentare zu den neuesten Daten sowie organisatorische und länderspezifische Profile. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Informationen aus anderen Quellen wie demografische Daten, Angaben zu nationalen Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie zu Änderungen der Wissenschaftspolitik und -finanzierung, die die Daten des Natur Index in einen größeren Zusammenhang stellen.

Alle Ergebnisse auf: https://www.natureindex.com/annual-tables/2018

Detaillierte Informationen zur Metrik auf https://www.natureindex.com/news-blog/revisions-to-the-nature-index