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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
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3. Mai 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels:
Stiftungsrat mit drei neuen Mitgliedern

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft Klaus Brinkbäumer, Nadja Kneissler und Felicitas von Lovenberg in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Der Journalist Klaus Brinkbäumer folgt auf Stephan Detjen, der nach sechs Jahren Mitgliedschaft turnusgemäß aus dem Stiftungsrat ausscheidet. Verlegerin und Vorsitzende des Verleger-Ausschusses Nadja Kneissler übernimmt den Sitz ihres Vorgängers Matthias Ulmer. Verlegerin und Vorstandsmitglied des Börsenvereins Felicitas von Lovenberg folgt auf Stefan Könemann, der zuvor den Börsenvereinsvorstand im Stiftungsrat des Friedenspreises vertreten hat.

Klaus Brinkbäumer, geboren 1967 in Münster, ist vielfach ausgezeichneter Journalist und Buchautor. Von 2015 bis 2018 war er Chefredakteur, zuvor seit 2011 stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Bevor er 2007 als Auslandskorrespondent in New York zum Spiegel kam, arbeitete er u.a. für die Westfälischen Nachrichten. 2016 gründete er das europaweite Investigativ-Netzwerk European Investigative Collaborations. Für seine journalistische Arbeit erhielt Klaus Brinkbäumer den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher u.a. "Nachruf auf Amerika", "Unter dem Sand" oder "Die letzte Reise - Der Fall Christoph Columbus".

Nadja Kneissler, geboren 1959 in Stuttgart, ist seit 2008 Verlagsleiterin Buch des Hamburger Verlags Delius Klasing. Von 1991 bis 2007 war sie unter anderem als Programmleiterin sowie als Verlagsleiterin für den Buchbereich des Ulmer Verlags tätig. Seit 2009 ist sie ehrenamtlich im Börsenverein tätig. Im vergangenen Jahr wurde sie zur Vorsitzenden des Verleger-Ausschusses gewählt.

Felicitas von Lovenberg, geboren 1974 in Münster, ist seit 2016 verlegerische Geschäftsführerin des Piper Verlags. Sie arbeitete von 1998 bis 2008 zunächst als Redakteurin im Feuilleton und später als Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben bei der FAZ. Seit 2017 ist sie Mitglied im Vorstand des Börsenvereins. Für ihre Arbeit erhielt Felicitas von Lovenberg u.a. den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, den Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik und den Julius-Campe-Preis.

Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des jeweiligen Jahres zu benennen. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates sind: Philipp Blom (Schriftsteller und Historiker, Wien), Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität, Berlin), Bascha Mika (Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, Frankfurt), Janne Teller (Schriftstellerin, New York) und Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.

Im Frühjahr beginnt der Stiftungsrat mit seinen Beratungen zur Wahl des Friedenspreisträgers 2019. Die Öffentlichkeit ist in die Kandidatensuche eingebunden: Noch bis zum 1. März 2019 können Vorschläge für den diesjährigen Preisträger oder die diesjährige Preisträgerin eingereicht werden. Die Entscheidung des Stiftungsrats über die Vergabe des Friedenspreises wird am 18. Juni 2019 bekannt gegeben. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 20. Oktober 2019 in der Frankfurter Paulskirche statt.

http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/445651/