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1. März 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

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  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
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  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
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  • Altersgrenzen für soziale Medien:
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  • KI und Journalismus:
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J.B. Metzler publiziert neue Open-Access-Buchreihe zum DFG-Schwerpunktprogramm Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Programm widmet sich der interdisziplinären Erschließung von gesellschaftlichen Leitvorstellungen, Wahrnehmungsmustern und Kommunikationsformen des Übersetzens seit dem 15. Jahrhundert.

Der Verlag J.B. Metzler, Teil der Verlagsgruppe Springer Nature, wird die Open-Access-Buchreihe zum DFG-Schwerpunktprogramm Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit publizieren. Das Programm soll den interdisziplinären Austausch zu Problemen, Chancen und Konsequenzen verschiedener Formen der – auch kulturellen – Übersetzung in einer frühen Phase der Globalisierung fördern. Die Laufzeit des Projekts beträgt sechs Jahre und wird im Zeitraum von 2020 bis 2026 ca. 30 Bücher – Monographien und Tagungsbände – hervorbringen, die als Open-Access-Publikationen erscheinen.

Die ersten beiden Titel dieser Buchreihe „Konzepte und Praktiken des Übersetzens in der Frühen Neuzeit“ und „Engelländisch to and fro. Deutsch-englische Übersetzungskultur der Frühen Neuzeit” werden 2020 veröffentlicht.

Das DFG-Schwerpunktprogramm Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit (SPP 2130) hat Ende 2018 seine Arbeit aufgenommen. Programmziel ist die interdisziplinäre Erschließung der epochalen Bedeutung von Konzepten und Praktiken des Übersetzens als zentrale und ubiquitäre Kulturtechnik der Frühen Neuzeit (1450–1800). Als Herausgeber der Buch-Reihe fungieren Prof. Dr. Regina Toepfer (Technische Universität Braunschweig), Prof. Dr. Peter Burschel (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel) und Prof. Dr. Jörg Wesche (Universität Duisburg-Essen).

Die Geschäftsstelle des DFG-Schwerpunktprogramms ist an der TU Braunschweig angesiedelt und kooperiert eng mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Durch die Veröffentlichung der Forschungsbeiträge als Open-Access-Publikationen stehen die Bücher dieser Reihe einer größtmöglichen Leserschaft frei zur Verfügung. Sie können auf der Plattform SpringerLink der Verlagsgruppe Springer Nature kostenfrei gelesen und heruntergeladen werden. Springer Nature ist einer der Vorreiter im Verlegen von Open-Access-Büchern und Zeitschriften und hat bereits mehr als 650 Open-Access-Bücher sowie über 600 Open-Access-Zeitschriften in seinem Verlagsprogramm.

„Durch diese neue Open-Access-Buchreihe in den Geistes- und Sozialwissenschaften können wir sicherstellen, dass das interdisziplinäre Schwerpunktprogramm Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit eine maximale Sichtbarkeit erhält“, sagt Prof. Dr. Regina Toepfer, Sprecherin des Schwerpunktprogramms. „Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein wesentliches Ziel für die Einrichtung eines neuen Schwerpunktprogramms. Wir freuen uns, gemeinsam mit Metzler gerade jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Publikationsmodelle zu bieten. Sie können darauf vertrauen, dass ihre Forschungsergebnisse bei einem renommierten Verlag wissenschaftlich begutachtet, zeitnah in deutscher oder englischer Sprache publiziert und weltweit frei zugänglich gemacht werden.“

„Dies ist die bislang umfassendste Open-Access-Buchreihe, die wir bei J.B. Metzler veröffentlichen. Wir sind bestens aufgestellt, um mit den einzelnen Titeln eine möglichst große Leserschaft zu erreichen. Thematisch passt die Reihe exzellent zu unserem literatur-, kultur- und sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt und der „Enzyklopädie der Neuzeit“. Das Open-Access-Format wird die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse deutlich erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen der DFG und dem Verlag weiter ausbauen“, so Oliver Schütze, Senior Editor bei J.B. Metzler.

In der Reihe werden interdisziplinäre Studien aus den Bereichen der Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Translationswissenschaft, Wissenschaftsgeschichte, Kulturwissenschaft, Philosophie und Anthropologie, Rechtsgeschichte, Musikwissenschaft, Medizingeschichte, Inter- und Transkulturalitätsforschung veröffentlicht. Zur Publikation eingeladen sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Praktiken, Methoden, Theorien, Konzepten, Medien, Gegenstände, Themen und Formen des Übersetzens zwischen 1450 und 1800 erforschen.

springernature.com/group