25. Juni 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Digitale Ausstellung zur Geschichte der Uni Kassel wird eröffnet

Eröffnung der digitalen Ausstellung zur Geschichte der Uni Kassel: Zwischen Bildungsreform und Nachhaltigkeit – 50 Jahre GhK / Universität Kassel in 250 Dokumenten

Historische Dokumente, Fotos, Filme, Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften und vieles mehr bietet die digitale Ausstellung zur Geschichte der Universität Kassel. Unter dem Titel: „Zwischen Bildungsreform und Nachhaltigkeit – 50 Jahre GhK / Universität Kassel in 250 Dokumenten“ wird sie am 17. Januar um 16 Uhr mit einem Livestream aus dem Gießhaus von der Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ute Clement eröffnet.

Kuratiert wird die Ausstellung, die Teil des 50. Jubiläums der Uni Kassel ist, von der seit Oktober 2021 emeritierten Kasseler Bildungshistorikerin Prof. Dr. Edith Glaser. Anhand von 50 visuellen, schriftlichen und auditiven Leitdokumenten zeichnet die Ausstellung die geschichtliche Entwicklung der Gesamthochschule/Universität Kassel prägnant in einem Zeitstrahl nach. Jedes Leitdokument steht beispielhaft für ein Jahr der wechselvollen und spannenden Universitätsgeschichte, wobei jeweils weitere vier bis sechs Quellen das jährliche Spektrum erweitern. Ein Einführungstext wird jedem Jahr vorangestellt und wirft Schlaglichter auf die Universitätsentwicklung. „Es geht hier aber nicht darum, die Geschichte der Uni entlang großer Namen und Ereignisse zu feiern“, betont Glaser. „Wichtig ist vielmehr, alle Akteure, Gruppen oder universitären Abteilungen in ihrer Ausprägung und ihrem Beitrag zur Entwicklung der Hochschule zu berücksichtigen und damit zu würdigen.“

Prof. Dr. Ute Clement, Präsidentin der Universität Kassel freut sich über die Ausstellung: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Materialien und vom Engagement derjenigen, die dieses Zeugnis der Universitätsgeschichte aufbereitet haben.“

Jedes Jahrzehnt der Universitätsgeschichte erscheint in einer anderen Leitfarbe. „Wir wollen mit diesem dynamischen Farbkonzept zur leichten Orientierung beitragen und überdies die Vielfalt der Universität symbolisch unterstreichen, wie es ja auch im bunten Logo der Uni zum 50. Jubiläum sinnfällig zum Ausdruck kommt“, betont Erik Schäfer, der gemeinsam mit Sebastian Haydt die Webseite der Ausstellung programmiert und optisch gestaltet hat. Beide haben Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel studiert. Zum Team gehört auch Alexander Kather, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Historische Bildungsforschung. Gemeinsam mit Glaser hat er die inhaltliche Seite der Ausstellung betreut, Erläuterungstexte verfasst und Dokumente sowie Quellen inhaltlich aufbereitet.

Die Quellen stammen aus diversen Archiven wie dem Stadtarchiv Kassel, dem Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, dem Bundesarchiv Koblenz, dem Archiv des Hessischen Rundfunks sowie mehreren Zeitungsarchiven. Glaser und Kather haben zudem in privaten Nachlässen geforscht, Interviews geführt und nach Veröffentlichungen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen gesucht. „Denn die Uni hat“, so Glaser, „nicht nur selbst Dokumente und Quellen produziert. Es gab auch immer eine Gegenseite bzw. eine Öffentlichkeit, die ihrerseits mit Korrespondenzen und Beiträgen auf die Uni reagiert hat.“

Die digitale Ausstellung ist nicht nur ein geschichtskulturelles Projekt. Sie soll, wie Glaser hervorhebt, vielmehr erweiterbarer Grundstock und Baustein für ein noch aufzubauendes digitales Archiv der Uni Kassel sein und damit dauerhaft zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll die Ausstellung auch Impulse für bildungshistorische und -soziologische Forschung zur Uni Kassel vermitteln.

Link zum Livestream, 17. Januar, 16 Uhr:
https://vimeo.com/event/1703863/e5aaeccb2f

Link zur digitalen Ausstellung zur Geschichte der Uni Kassel: Zwischen Bildungsreform und Nachhaltigkeit – 50 Jahre GhK / Universität Kassel in 250 Dokumenten
(Freischaltung Mo. 17.1., ca. 18 Uhr):
https://uni-archiv.uni-kassel.de/