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5. Mai 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Zwölf Wissenschaftlerinnen mit den Awards der Elsevier-Stiftung und TWOWS ausgezeichnet

Elsevier unterstützt junge Talente aus
Biologie, Chemie, Physik und Mathematik in Entwicklungsländern

Peking - Die Elsevier-Stiftung fördert in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften für Entwicklungsländer (TWAS) sowie deren Schwestergesellschaft TWOWS, die Dritte-Welt-Organisation für Frauen in der Wissenschaft, junge Wissenschaftlerinnen in Ländern der Dritten Welt. So konnten die TWOWS-Awards durch einen Zuschuss aus dem „New Scholars Program“ der Elsevier-Stiftung erweitert werden, das unter anderem vielversprechende weibliche Talente im frühen Stadium ihrer Karriere in Wissenschaft und Technologie unterstützt. Nunmehr werden die „TWOWS Awards for Young Women Scientists“ auch in den Disziplinen Biologie, Chemie und Mathematik/Physik in Afrika, Asien, Lateinamerika, im Mittleren Osten und in der Karibik verliehen. Sie sind mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 US-Dollar dotiert.

Die Verleihung der Auszeichnungen für diese Bereiche und Regionen erfolgte auf der 4. TWOWSKonferenz, die alle vier Jahre ausgerichtet wird und in diesem Jahr vom 27. bis 30. Juni in Peking von der Chinese Academy of Sciences (CAS) veranstaltet wurde. Prämiert wurden insgesamt zwölf junge Wissenschaftlerinnen aus China, Indien, Nigeria, Ägypten, Südafrika, Kuba, Mexiko, Irak, dem Jemen und der Türkei. Ihre Nominierung nahmen nach einem strengen Auswahlverfahren, das durch die vier regionalen TWOWS-Ausschüsse umgesetzt wurde, die jeweils zuständigen Vizepräsidenten dieser Gremien sowie Kaiser Jamil, amtierender Vorsitzender der Dritte-Welt-Organisation für Frauen in der Wissenschaft, vor.

„Es ist uns eine große Freude, zwölf Gewinnerinnen des ‚TWOWS Award for Young Women Scientists‘ vermelden zu können“, erklärte Kaiser Jamil im Rahmen der Preisverleihung. „Für die jungen Wissenschaftlerinnen ist dies zweifellos eine große Auszeichnung, die ihnen zugleich wertvolle Impulse für ihre weitere Karriere liefert. TWOWS dankt der Elsevier-Stiftung herzlich dafür, dies ermöglicht zu haben.“

„Für Elsevier ist es eine große Ehre, begabte Wissenschaftlerinnen auf der ganzen Welt unterstützen zu können“, betont David Ruth, Executive Director der Elsevier-Stiftung. „Gerade die Förderung vielversprechender Talente in den Entwicklungsländern führt zu einer breiteren Teilnahme und Spitzenleistungen im Bereich der Wissenschaft. Dies ist ein elementares Ziel des New Scholars Program unserer Stiftung.“

TWOWS
TWOWS, die Dritte-Welt-Organisation für Frauen in der Wissenschaft, ist eine internationale Schwestergesellschaft der Akademie der Wissenschaften für Entwicklungsländer (TWAS). Ihre zentrale Aufgabe ist es, Frauen verstärkt Zugang zu allen wissenschaftlichen und technischen Bereichen zu ermöglichen, um sie so mehr in die Entscheidungsprozesse zur Entwicklung ihres Landes, aber auch in die internationale Gemeinschaft der Wissenschaftler einzubinden. Die Non- Profit-Organisation wurde 1989 gegründet, steht unter der Leitung von bedeutenden Wissenschaftlerinnen und hat derzeit mehr als 3.000 Mitglieder. Ziel von TWOWS ist, die Kluft zwischen den Geschlechtern in Wissenschaft und Technologie zu schließen. TWOWS sieht sich als Forum für intellektuelle Diskussionen, um die Bildung nationaler Ressourcen zu unterstützen. Diese Ressourcen sollen der Erforschung, Entwicklung und Verbesserung von Strategien dienen, um Frauen verstärkt an der Wissenschaft teilhaben zu lassen.

TWAS
Die Akademie der Wissenschaften für Entwicklungsländer ist eine eigenständige internationale Organisation mit Sitz in Triest, Italien. Sie wurde ursprünglich unter dem Namen „Third World Academy of Sciences“ von namhaften Wissenschaftlern aus dem Süden unter der Führung des 1996 verstorbenen pakistanischen Nobelpreisträgers Abdus Salam 1983 gegründet. Die Einrichtung verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Spitzenleistungen zur nachhaltigen Entwicklung des Südens zu fördern. Die Akademie hat derzeit mehr als 900 Mitglieder, allesamt renommierte Wissenschaftler aus 90 Ländern, davon 73 Entwicklungsländer. Und in der Qualität und Vielfalt der Mitglieder liegt auch ihre Stärke. Sie wird von den Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) verwaltet und von der italienischen Regierung finanziell unterstützt.

Elsevier-Stiftung
Die Elsevier-Stiftung vergibt Fördergelder an Einrichtungen in aller Welt mit Schwerpunkt Bibliotheken und Wissenschaftlern in den frühen Stadien ihrer beruflichen Laufbahn. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mehr als 60 Zuschüsse im Wert von über einer Million US-Dollar an Non-Profit- Organisationen gezahlt, die in diesen Bereichen arbeiten. Allein im Januar 2010 erhielten zwölf Einrichtungen für ihre Innovation und ihre Bedeutung für Entwicklungsländer sowie akademische Arbeitsplätze rund 600.000 US-Dollar. Durch ein spezielles Spendenprogramm unterstützt die Stiftung zudem die Bemühungen der Elsevier-Mitarbeiter, einen positiven Beitrag in ihrer lokalen und globalen Gemeinschaft zu leisten. Die Elsevier-Stiftung wird von Elsevier, einem weltweit führenden Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte und -dienste, gefördert www.elsevierfoundation.org