INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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14. April 2026
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Essentials

In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Die meisten fühlen sich im Internet nicht sicher

52 Prozent geben an, sich im Netz sehr oder eher unsicher zu fühlen

Phishing-Mails im Posteingang, Online-Betrug mit Fake-Shops oder Erpressung mit gestohlenen Daten – viele Internetnutzerinnen und -nutzer fühlen sich im Netz nicht sicher. In einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.014 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die das Internet nutzen, gibt eine Mehrheit (52 Prozent) an, sich online eher (28 Prozent) oder sehr (24 Prozent) unsicher zu fühlen. Auf der anderen Seite fühlen sich 29 Prozent eher sicher, nur 15 Prozent sehr sicher. „Die Bedrohungslage im Internet verschärft sich. Von Angriffen durch Cyberkriminelle oder staatlich gesteuerte Gruppen sind nicht nur kritische Infrastrukturen und Unternehmen bedroht, sondern auch jede und jeder Einzelne kann zum Ziel werden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wichtig ist, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern ganz grundsätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören etwa das Einspielen von Software-Updates und der Einsatz von Virenscanner und Firewall ebenso wie die Nutzung sicherer Passwörter und der Zwei-Faktor-Authentifizierung.“

Die große Mehrheit sieht sich selbst in der Pflicht, für ihren Schutz im Netz zu sorgen. 70 Prozent halten sich selbst vorrangig zuständig, nur 15 Prozent nehmen den Staat in die Verantwortung, 13 Prozent die Unternehmen wie Internet-Anbieter oder die Hersteller von Hard- und Software. „Die Menschen wollen sich online schützen – und dafür brauchen sie Wissen und Werkzeuge. Es ist Aufgabe von Politik und Wirtschaft, die für einen soliden Schutz nötigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Und die Unternehmen müssen dafür sorgen, dass auch die nötigen technischen Tools zur Verfügung stehen und einfach zu bedienen sind“, sagt Rohleder. Eine Möglichkeit bieten Angebote rund um dem bundesweiten Digitaltag und Initiativen wie „Deutschland sicher im Netz“. „Die Voraussetzung für echte digitale Teilhabe ist es, dass jede und jeder sich sicher und selbstbewusst in der digitalen Welt bewegen kann“, so Rohleder.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.014 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die das Internet nutzen, telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete „Ganz allgemein gefragt: Wie sicher fühlen Sie sich im Internet?“ und „Wer ist Ihrer Meinung nach vorrangig für Ihre Sicherheit im Internet zuständig?“