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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
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2009 bis 2023

Springer Nature erreicht Umsatz- und Gewinnziele
und erwartet 2025 weiteres Wachstum

Umsatz stieg organisch um 5 % auf € 1.847 Millionen –
bereinigter operativer Gewinn erhöhte sich organisch um 7 % auf € 512 Millionen

Springer Nature, ein weltweit führender Wissenschaftsverlag, hat heute seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 bekannt gegeben und dabei ein anhaltendes Wachstum sowie eine starke operative Performance ausgewiesen. Der Umsatz stieg auf € 1.847 Millionen, was einem organischen Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2023 entspricht. Der bereinigte operative Gewinn stieg auf € 512 Millionen, was einem organischen Wachstum von 7 % entspricht.

Frank Vrancken Peeters, CEO von Springer Nature, sagte: „Unsere starken Ergebnisse zeigen, dass wir in der Lage sind, nachhaltig Mehrwert für die Forschungsgemeinschaft zu schaffen und gleichzeitig Innovationen in der wissenschaftlichen Verlagsbranche voranzutreiben. Wir veröffentlichen immer mehr hochwertige, frei zugängliche Inhalte und investieren in Technologie und Mitarbeitende. So stellen wir sicher, dass wir auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise stets stärker als der Markt wachsen.“

Das Segment Research ist weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber für Springer Nature. Research verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 6 % auf € 1.414 Millionen, was vor allem auf die hervorragende Leistung des Portfolios an OA-Zeitschriften zurückzuführen ist. Im Jahr 2024 erreichte Springer Nature einen bedeutenden Meilenstein, indem es zum ersten Mal die Hälfte seiner primären Forschungsartikel OA veröffentlichte. Dieser Erfolg unterstreicht die führende Rolle des Unternehmens bei der Umstellung auf OA. Der Mehrwert für die Forschungsgemeinschaft besteht darin, dass Springer Nature Forschungsergebnisse leichter zugänglich macht und so ihre Wirkung verstärkt. OA-Artikel werden im Durchschnitt deutlich häufiger heruntergeladen, zitiert und beachtet als Nicht-OA-Artikel.

Das Segment Education hat mit einem organischen Umsatzanstieg von 3 % auf € 235 Millionen zum Gesamtwachstum beigetragen. Dies ist auf ein starkes Ergebnis in Indien und Südafrika zurückzuführen. Die organischen3 Umsatzerlöse des Segments Health beliefen sich auf € 188 Millionen, und blieben im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Ein Rückgang der Werbeeinnahmen aufgrund zurückhaltender Ausgaben in der Pharmaindustrie sowie der Auswirkungen der Änderungen im deutschen Krankenversicherungsrecht wurde durch ein starkes Umsatzwachstum bei Cureus ausgeglichen.

Springer Nature investierte weiterhin in erheblichem Umfang in Technologie- und KI-Lösungen, um den Veröffentlichungsprozess zu verbessern, zu beschleunigen und um sicherzustellen, dass die veröffentlichten Forschungsergebnisse robust und vertrauenswürdig sind. Im Jahr 2024 belief sich das Investitionsvolumen mit Technologiebezug auf insgesamt € 177 Millionen. Das Unternehmen hält sich bei der Entwicklung und Nutzung von KI-basierten Tools an klare Grundsätze, die unter anderem sicherstellen, dass alle Entscheidungen stets von einem Menschen getroffen werden.

Der Free Cashflow stieg für das Jahr 2024 auf € 219 Millionen, gegenüber € 165 Millionen im Vorjahr. Diese Verbesserung wurde durch ein starkes operatives Ergebnis, eine günstige Entwicklung des Betriebskapitals und geringere Einmaleffekte erzielt. In der Folge verbesserte sich der Verschuldungsgrad von Springer Nature weiter und verringerte sich von 2,9x zum Jahresende 2023 auf 2,3x Nettoverschuldung/EBITDA ein Jahr später. Zu diesem Rückgang trugen auch die Erlöse aus dem Börsengang bei.

Alexandra Dambeck, CFO von Springer Nature, sagte: „Wir sind mit unserer Geschäfts- und Finanzentwicklung im Jahr 2024 zufrieden, die unseren strategischen Fokus auf wachstumsstarke Bereiche und operative Effizienz widerspiegelt. Mit unserem starken Free Cashflow und dem reduzierten Verschuldungsgrad sind wir für zukünftiges Wachstum und weitere Investitionen in Innovationen für die Forschungsgemeinschaft gut aufgestellt.“

Auf Basis der zugrunde liegenden Performance von Springer Nature im Jahr 2024 und aktualisierter Fremdwährungskurse wird für 2025 ein Umsatz zwischen € 1.885 bis € 1.935 Millionen und eine bereinigte operative Gewinnmarge mindestens auf dem Niveau von 2024 erwartet. Dies spiegelt die nach Einschätzung von Springer Nature positive Dynamik im Markt sowie die kontinuierlichen Investitionen in zukünftiges Wachstum wider. Der mittelfristige Ausblick von Springer Nature bleibt unverändert.

https://group.springernature.com/de/group