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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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14. Oktober 2026
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In der Ausgabe 08/2026 (Oktober 2026) lesen Sie u.a.:

  • Mehrheit der Jugendlichen befürwortet Social-Media-Verbot
  • Zwischen Überforderung und Verantwortung:
    Was Eltern über die digitale Welt ihrer Kinder wissen und was nicht
  • Der Informationsschock und
    die Zukunft des Bibliotheksberufs
  • Tim Coates analysiert 15 Jahre
    IMLS-Daten zu US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken
  • Was der Clarivate-Bericht 2026 über
    den KI-Stand in Bibliotheken verrät
  • Wie öffentliche Bibliotheken in den USA
    und Kanada mit KI-Policies umgehen
  • Schadet das digitale Ausleihen von Bibliotheken dem Buchmarkt?
  • PEN America dokumentiert eskalierende Zensur in US-amerikanischen
    öffentlichen Bibliotheken
  • Wie sich das Publikationsverhalten wissenschaftlicher Bibliothekar:innen wandelt
  • US-Hochschulbibliotheken fördern zunehmend das Wohlbefinden
    von Studierenden
  • Klage gegen Elsevier auf Rückzug einer Studie geht in Richtung Gerichtsverhandlung
  • Unabhängige Buchläden in Hongkong
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Research data goes open access –

Mit Horizon 2020 künftig Veröffentlichungspflicht für Forschungsdaten möglich

Expertengremium europäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verabschiedet Empfehlungen an die Europäische Kommission – Im Zuge von Horizon 2020 sollen Forschende ihre Daten künftig frei zur Verfügung stellen

Im Februar trafen sich auf Initiative von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft einschlägige Expertinnen und Experten aus ganz Europa und Vertreter aus der Europäischen Kommission und der ERCEA (Executive Agency der ERC) im Brüssel-Büro der Leibniz-Gemeinschaft, um Empfehlungen hinsichtlich einer Policy für die Veröffentlichung von Forschungsdaten im Open Access zu erarbeiten.

Offener Zugang zu Forschungsinformationen ist einer der Grundsätze des EU-Programms Horizon 2020. Der Zugang zu Publikationen ist bereits auf nationaler Ebene auf der Agenda angelangt, ein entsprechender Gesetzesentwurf zu Zweitverwertungsrechten von Publikationen wird gerade diskutiert. Die gleiche Open-Access-Strategie für Forschungsdaten, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden, ist jedoch noch im Ideenstadium.

Um auch diesen wichtigen Schritt in die Wege zu leiten,  diskutierten Prof. Klaus Tochtermann von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Prof. York Sure-Vetter von GESIS mit namhaften internationalen Expertinnen und Experten über die Definition von Forschungsdaten, in welchen Bereichen von Horizon 2020 ein öffentlicher Zugang gefördert werden soll und wo die Grenzen liegen. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Agenda war die Etablierung einer Kultur das Data Sharings und wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Benefit einer Open-Access-Strategie für ihre Daten überzeugt werden können.

Als Ergebnis der Expertenrunde liegen nun der Europäischen Kommission Empfehlungen für sechs Handlungsfelder vor. Zu diesen Handlungsempfehlungen zählen unter anderem verpflichtende Datenmanagementpläne vor allem für Vorhaben aus den Förderbereichen „Excellent Science“ und „Joint Research Center“ (JRC), Empfehlungen zu den Rahmenbedingungen wie Erarbeitung verschiedener Geschäftsmodelle für die Lizenzen, eine Embargofrist von 12 Monaten und die Hinterlegung der Daten in ausbaufähigen Repositorien. Zudem sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Hilfe spezieller Datenmanagement-Trainings an die Kultur des Datenteilens herangeführt werden.

Die Vorschläge wurden von DG Connect, der Abteilung für die Digitale Agenda der EU-Kommission, sehr begrüßt. Weitere Treffen und eine detaillierte Ausarbeitung der Vorschläge werden folgen.