24. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Koalition will Zugang zu E-Medien erleichtern

Deutscher Bibliotheksverband begrüßt den Beschluss der Koalitionsparteien
zu einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books und Hörbücher

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) begrüßt die auf der Klausurtagung der Fraktionsspitzen der Koalitionsparteien in Königswinter beschlossene Vereinbarung, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für gedruckte Medien künftig auch für E-Medien anzuwenden.  Nach Ansicht des Verbandes erkennen die Koalitionsparteien mit der steuerlichen Gleichstellung von E-Books, E-Paper und Hörbüchern die besondere Rolle der E-Medien im digitalen Zeitalter an. Der Verband wertet dies als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur rechtlichen Gleichstellung von E-Books und gedruckten Büchern.

Für Hörbücher lässt die Europäische Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie eine Angleichung bereits zu, für E-Books, E-Paper und andere elektronische Informationsmedien müsse sich Deutschland allerdings zuerst auf europäischer Ebene für eine Ausnahme einsetzen.

Der geltende, ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und jetzt auch E-Medien dient dem Zweck, den Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe am kulturellen Leben zu erleichtern. Für Bibliotheken würde diese Maßnahme den Medienetat deutlich entlasten.

„Die steuerliche Gleichstellung ist ein wichtiger Schritt in der Frage der rechtlichen Gleichstellung von E-Medien und gedruckten Büchern“, so Verbandsvorsitzender Dr. Frank Simon-Ritz am Rande einer Zusammenkunft der Direktoren der wissenschaftlichen Bibliotheken in Berlin. „Denn Bibliotheken benötigen das Recht, alle E-Medien verleihen zu können. Die Regelungen für den Verleih von physischen Werkstücken bzw. Büchern müssen auch für nicht-körperliche Werke gelten“, so Simon-Ritz weiter. Dieses Thema verfolgt der dbv intensiv mit der Kampagne „E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!“.

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/kampagnen/e-medien-in-der-bibliothek.html