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2. Mai 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

„Big Data hat mehr als eine Dimension“

Beim 30. AIK-Symposium „Semantik in Big Data“ am 31. Oktober in Karlsruhe diskutieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die Chancen der geschäftlichen Nutzung von Big Data, den Reifegrad von Big-Data-Analysen und neue Ansätze zur Erschließung von Inhalten

Aus den riesigen Mengen der im Internet und in Unternehmensnetzen verfügbaren Daten kann man eine Fülle interessanter Informationen ziehen. Doch Methoden und Software zur inhaltlichen Datenerschließung und maschinellen Analyse von Big Data berücksichtigen aus Sicht der Forschung am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT) wesentliche Einflussfaktoren noch zu wenig.

Professor Dr. Rudi Studer vom Institut AIFB erklärt: „Heute steht das Volumen, die Menge der Daten, im Mittelpunkt. Aber Big Data hat mehr als eine Dimension. Die Heterogenität der Daten, die Vielfalt der Datenquellen, Datenformate und Landessprachen, der Grad an Strukturiertheit, in der sie vorliegen und die Abhängigkeiten zwischen den Daten beeinflussen das Ergebnis der Extraktion ebenso wie die Datendynamik und die Verarbeitungsgeschwindigkeit.“ Um Big Data für den Endnutzer umfassend nutzbar zu machen, müsse die Forschung und Entwicklung diese Punkte stärker adressieren, fordert der Pionier der Semantic-Web-Forschung. Studer und seine Forschungsgruppen am KIT und am FZI Forschungszentrum Informatik sehen in semantischen Technologien vielversprechende Möglichkeiten zur inhaltlichen Erschließung und Integration großer, heterogener Datenmengen.

Gemeinsam mit dem Verein Angewandte Informatik Karlsruhe (AIK e.V.) greift das Institut AIFB das Thema auf und lädt Interessierte ein, sich beim

30. AIK-Symposium „Semantik in Big Data“
am Freitag, den 31. Oktober 2014, 14.15 Uhr, im
Renaissance Karlsruhe Hotel, Mendelssohnplatz, 76131 Karlsruhe

über die Chancen der geschäftlichen Nutzung von Big Data und den Reifegrad von Big-Data-Analysen zu informieren. Sie können mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren und die neuen Ansätze der Wissenschaft zur automatisierten Erschließung von Inhalten kennenlernen. Die Veranstaltung wendet sich an Fachleute, steht jedoch allen Interessierten offen. Mitglieder des Vereins AIK e.V. zahlen 30,00 € Teilnahmebeitrag, Nichtmitglieder 70,00 €. Anmeldeformular und Programm sind im Internet bereitgestellt unter: http://www.aik-ev.de

Die Referenten des 30. AIK-Symposiums „Semantic in Big Data“ berichten über erfolgreiche Big-Data- Anwendungen in Unternehmen, stellen aktuelle Forschungsarbeiten vor, sprechen offene Forschungsfragen an und erläutern Lösungsansätze durch semantische Datenaufbereitung. Das Symposium beginnt mit „Semantik in Big Data. Cross-linguale und cross-modale Medienanalyse von Livestreams”, vorgetragen von Dr. Achim Rettinger, der sich am Institut AIFB mit wissenszentrierten und lernfähigen Datenanalyseverfahren beschäftigt. Danach präsentiert Stefan Geißler, Mitgründer und Geschäftsführer der TEMIS Deutschland GmbH „Semantische Anreicherung und Linking von Pressetexten. Eine Luxid Fallstudie“. Der nächste Vortrag von Dr. Sebastian Blohm trägt den Titel: „Welchen Teil von Klick hast Du nicht verstanden? Personalisierung, Big Data und die Bedeutung von Mausklicks“. Blohm untersucht und entwickelt im Forschungslabor von Microsoft in Cambridge Systeme zum maschinellen Lernen. „Maschinelles Lernen mit Semantischen Graphen: eine neue Perspektive für Big Data“ erklärt Professor Dr. Volker Tresp, leitender Forscher bei Siemens Corporate Technology und seit 2011 Professor für Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Dr. Peter Haase, Leiter der Forschung und Entwicklung von fluidOps stellt im Schlussreferat des Symposiums dar, wie man „Mit semantischen Technologien von Big Data zu Smart Data“ kommt.

Wer sich bereits vor der Veranstaltung eingehender über das Thema „Semantik in Big Data“ informieren möchte, findet Einführungstexte im soeben erschienenen, gleichnamigen AIFB Themenheft 2014. Die Broschüre ist auf der Webseite des Instituts kostenlos zum Download bereitgestellt unter: http://www.aifb.kit.edu/images/e/e3/Themenheft14.pdf

Anmeldungen zur Teilnahme am Symposium:
http://www.aik-ev.de/index.php/30._AIK-Symposium
http://www.aifb.kit.edu