30. Juni 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Ehemaliger FZI-Mitarbeiter Professor Dr.-Ing. Eric Sax
kehrt als Direktor ans FZI zurück

Seit 1. Oktober 2014 ist Professor Dr.-Ing. Eric Sax am FZI Forschungszentrum Informatik neuer Direktor im Forschungsbereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS). Er kehrt damit nach 12 Jahren in der Industrie, zuletzt als Leiter der Entwicklung Elektrik/Elektronik von Daimler Buses, dorthin zurück, wo er nach dem Studium seine Promotion erarbeitet hat und insgesamt neun Jahre lang am FZI in nationalen und internationalen Projekten weitere Forschungs- und Führungsfähigkeiten erwarb.

Professor Dr.-Ing. Eric Sax ist Experte für die Gestaltung zuverlässiger Elektrik/Elektronik-Systeme. Solche Systeme, zum Beispiel bestehend aus Softwaresteuerung und Elektromotoren, werden gebraucht, um die Sicherheit, Energieeffizienz und den Fahrkomfort in Automobilen zu steuern und weiter zu verbessern bis irgendwann das Ziel des autonomen Fahrens erreicht wird. Elektrik-/Elektronik, kurz E/E-Systeme, arbeiten aber auch in vielen anderen softwaregesteuerten Maschinen, Geräten und Apparaten, angefangen bei der Produktionsstraße der Fertigungsindustrie über die Gebäudeautomatisierung und Stromversorgung bis zum Kaffeeautomaten. Professor Sax entwickelt mit seinen Forschungsgruppen Software-Werkzeuge, Entwurfsmethoden und Simulationsgeräte, um E/E-Architekturen schnell und sicher auf dem neuesten Stand der Technik zu modellieren, die Entwürfe in der Simulation zu testen, ihre Qualität zu bewerten sowie die Entwicklung von E/E-Regel- und Steuerungssoftware Schritt für Schritt zu automatisieren. Einen Namen gemacht hat sich Eric Sax insbesondere im Bereich der Hardware-in-the-Loop-Technik.

Nach 12 Jahren in der Industrie in verschiedenen verantwortlichen Positionen, zuletzt als Leiter der Entwicklung Elektrik/Elektronik von Daimler Buses weltweit, hat der Elektrotechnik-Ingenieur am 1.10.2014 die Leitung des Instituts für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übernommen. Aus dieser Position heraus engagiert er sich als Direktor am FZI Forschungszentrum Informatik, wo er nach dem Studium seine Promotion auf dem Gebiet von Testbeschreibungssprachen erarbeitet hat und insgesamt neun Jahre lang in nationalen und internationalen Projekten weitere Forschungs- und Führungsfähigkeiten erwarb.

Mit seiner Forschungsgruppe am FZI will er den durchgängigen Entwurfsablauf für eingebettete Systeme weiter etablieren. „Wir müssen die Erfahrung aus der Automobil-industrie und anderen Vorreiterbranchen auf den Mittelstand und kleinere Partner übertragen und zuschneiden. Typische Anwendungen sind dabei alle Lösungen, die Energie sparen und Sicherheit garantieren“, erklärt Professor Sax seine Ziele.

Am FZI hat er die wissenschaftliche Verantwortung für die Abteilung Elektronische Systeme und Mikrosysteme (ESM) im Forschungsbereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS). Zu dieser Aufgabe sagt er: “Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Forschungsgruppe am FZI. In meiner Promotionszeit und danach habe ich ja selbst erlebt, wie selbstständig man als junger Wissenschaftler oder als junge Wissenschaftlerin hier branchenübergreifend und interdisziplinär forschen und entwickeln kann. Für mich ist es ein Privileg, mit vielen motivierten jungen Menschen neue Ideen und Visionen entwickeln zu dürfen. Mit dem FZI House of Living Labs ist noch eine einzigartige F&E-Umgebung hinzugekommen, in der wir unsere Entwicklungen simulieren, evaluieren und testen können. Damit haben wir die besten Voraussetzungen, unsere Ideen schnell in den Markt zu bringen“.

www.fzi.de