21. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

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Frauen im Nationalsozialismus

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  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
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uvm

Social Media: Forschende nutzen am häufigsten Wikipedia

Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation präsentiert Ergebnisse von Social-Media-Umfrage

Wikipedia, Werkzeuge zum Teilen und Austausch von Daten sowie berufliche und wissenschaftliche Netzwerke – diese drei Social-Media-Werkzeuge benutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am häufigsten im Berufsalltag

Im Rahmen der bundesweiten Online-Umfrage „Nutzung von Social-Media-Diensten in der Wissenschaft“ untersuchte Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation, welche Social-Media-Werkzeuge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem beruflichen Arbeitsalltag verwenden.

Das Ergebnis: Bei der beruflichen Nutzung von Social-Media-Diensten belegt Wikipedia Platz eins der Rangliste. 84,7 Prozent der 1.354 Befragten nutzen Wikipedia: Meist wird die Online-Enzyklopädie passiv zum Nachschlagen und zum Lesen von Beiträgen verwendet, aber auch – zwar deutlich seltener – aktiv zum Verfassen von Einträgen genutzt. Platz zwei geht an Werkzeuge zum Teilen und Austausch von Daten wie Dropbox, die bei 63,4 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Einsatz sind. Auf Platz drei liegen berufliche und wissenschaftliche Netzwerke (55,6 Prozent) wie ResearchGate, XING und LinkedIn. Darüber pflegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Kontakte, knüpfen neue Kontakte, zeigen Präsenz und informieren sich über neue Publikationen und Themen.

Ms Maker, Mr Tech, Mr and Ms Classic und Mr Nerd: die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft

Die aktuelle Befragung schließt nahtlos an die Goportis-Studie aus dem Jahr 2013 an. Die Ergebnisse der Vorgängerstudie werden differenziert: Der Fokus liegt in der diesjährigen Goportis-Studie darauf, wie Forschende sechs ausgewählte Social-Media-Dienste im beruflichen Alltag einsetzen, welche Anbieter sie nutzen und wie diese webbasierten Werkzeuge die Berufswelt der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prägen und verändern. Die bereits anhand der Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2013 ermittelten vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft konnten in der nun frisch vorliegenden Studie betätigt werden: Ms Maker, Mr Tech, Mr and Ms Classic und Mr Nerd.

Mr Nerd ist – wie auch schon 2013 – Treiber der Social-Media-Welt. Er verfasst aktiv Inhalte für Wikipedia, in anderen Fachwikis und in sozialen Netzwerken. Den Gegenpol hierzu bilden Ms und Mr Classic, die Social-Media-Werkzeuge überwiegend passiv einsetzen. Ms Maker und Mr Tech nutzen Social-Media-Tools durchschnittlich und liegen damit genau zwischen Ms und Mr Cassic auf der einen und Mr Nerd auf der anderen Seite.

Für die Untersuchung befragten die drei Goportis-Partner, das sind die Technische Informationsbibliothek (TIB), ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften und ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, insgesamt 1.354 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb ihrer jeweiligen Zielgruppen (Technik und Naturwissenschaften, Medizin und Lebenswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften) nach ihrer beruflichen Nutzung von Social-Media-Instrumenten.

Zur Broschüre „Nutzung von Social-Media Diensten in der Wissenschaft“– die Studienergebnisse kurz und knapp im Überblick http://www.goportis.de/fileadmin/downloads/Goportis_SM_Handout_final_komplett.pdf

Zum ausführlichen Studienbericht:
http://www.goportis.de/fileadmin/user_upload/Bericht_Goportis_Nutzung_von_Social-Media-Diensten_in_der_Wissenschaft_Daten_und_Ergebnisse_2015.pdf

www.zbw.eu