1. Dezember 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 7/2022 (Oktober 2022) lesen Sie u.a.:

  • Aus Informations­kompetenz wird Digital Literacy
  • Neue Chance für Chatbots in Bibliotheken?
  • Enterprise Search bleibt eine Herausforderung für Unternehmen
  • Die führenden Wissenschaftsverlage
    haben ihre Geschäftsmodelle
    an Open Access angepasst
  • Empfehlungen, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu stärken
  • Zum Wert von Informationen
  • Internet Economy Report 2022:
    Europa droht digital den Anschluss
    an die USA und China zu verlieren
  • Weiterverkauf von E-Books mittels NFTs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

uvm

Ibero-Amerikanisches Institut erhält Förderung des BMBF zum Aufbau
eines internationalen Forschungskollegs in Lateinamerika

Ab April 2017 wird das Ibero-Amerikanische Institut der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gemeinsam mit der Freien Universität Berlin (Koordination) und der Universität zu Köln sowie lateinamerikanischen Partnereinrichtungen ein neues geistes- und sozialwissenschaftliches Forschungskolleg mit Sitz in São Paulo aufbauen. Das Kolleg „Conviviality in Unequal Societies: Perspectives from Latin America“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner Förderlinie zur Errichtung von Wissenschaftszentren in Asien, Lateinamerika und Afrika für 3 Jahre gefördert. Bei positiver Zwischenevaluierung ist eine finanzielle Unterstützung dieses Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences von bis zu 12 Jahren möglich.  

Das Zentrum untersucht Formen und Konflikte des sozialen, politischen, religiösen und kulturellen Zusammenlebens in Lateinamerika und der Karibik unter Ungleichheitsbedingungen. Es setzt sich damit mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander, die auch für Deutschland von großer Bedeutung sind. Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) bringt neben seiner wissenschaftlichen Expertise auch seine herausragende Informationsinfrastruktur in das Kolleg ein. Es arbeitet hierbei eng mit den anderen Einrichtungen des Konsortiums zusammen: Freie Universität Berlin (Koordination) und Universität zu Köln als deutsche Mitantragsteller sowie Universidade de São Paulo, Centro Brasileiro de Análise e Planejamento in Brasilien, Instituto de Investigaciones en Humanidades y Ciencias Sociales (CONICET/ Universidad Nacional de La Plata) in Argentinien und El Colegio de México (COLMEX), Mexiko als lateinamerikanische Partner.  

Das Zentrum bietet einen innovativen Raum für die transnationale Wissensproduktion und -zirkulation, der durch die symmetrische Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Forscher/innen aus unterschiedlichen Disziplinen, Ländern und Karrierestufen gekennzeichnet ist. Die Forschungen berücksichtigen eine vergleichende Perspektive ebenso wie die Interdependenzen der Region mit anderen Teilen der Welt. Der Sitz des Kollegs befindet sich in São Paulo. Die Partner in Argentinien und Mexiko tragen dazu bei, die Aktivitäten des Zentrums im mehrsprachigen Wissenschaftsraum Lateinamerikas und der Karibik zu verankern und zu vertiefen.  

Barbara Göbel, Direktorin des IAI: „Das Projekt ist von großer wissenschaftpolitischer Bedeutung. Es setzt ein wichtiges Signal für den Ausbau der Kooperation zwischen Deutschland und Lateinamerika in den Sozial- und Geisteswissenschaften“.   

https://www.bmbf.de/de/bmbf-foerdert-zwei-neue-forschungskollegs-in-lateinamerika-3916.html