21. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Europäische Initiative erleichtert den Zugang zu Forschungsdaten

Die führenden europäischen Forschungs-Bibliotheken und Technischen Informationszentren haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, den Zugang zu Forschungsdaten über das Internet zu verbessern.

Die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB), die British Library, die Bibliothek der ETH Zürich, das französische L’Institut de l’Information Scientifique et Technique (INIST), das Technical Information Center of Denmark und die TU Delft Bibliothek aus den Niederlanden haben zu diesem Zweck am 2. März 2009 eine Absichtserklärung im Rahmen der Sitzung des International Council for Scientific and Technical Information (ICSTI) in Paris unterzeichnet.

Das Ziel dieser Kooperation ist die Einrichtung einer Non Profit Agentur die es Organisationen ermöglicht, Forschungsdaten zu registrieren und ihnen sogenannte Persistent Identifiers (eindeutige Bezeichnungen für digitale Inhalte) zuzuweisen, so dass Forschungsdaten als unabhängige, zitierbare und eindeutige wissenschaftliche Objekte behandelt werden können.

"Dies ist ein wichtiger Schritt für Bibliotheken und andere Informationsanbieter um eine Strategie für einen neuen Verantwortungs- und Dienstleistungsbereich zu entwickeln“ so Uwe Rosemann, Direktor der TIB. Maria Heijne, Direktorin der Bibliothek der TU Delft ergänzt dazu: " Die Zitierfähigkeit von Forschungsdaten macht sich für Forscher bezahlt und wird sie daher hoffentlich davon überzeugen, dass sich die Langzeitarchivierung von Daten lohnt."

In einem ersten Schritt wird die Agentur auf einem von der TIB entwickelten Konzept aufgebaut, um den Einsatz von Digital Object Identifiern (DOI) für Forschungsdaten zu fördern. Ein Digital Object Identifier (DOI) wird eingesetzt, um elektronische Quellen zu zitieren und zu verlinken (sowohl Texte als auch Forschungsdaten oder andere Arten von Inhalten). Der DOI unterscheidet sich von anderen Quellennachweis-Systemen die gewöhnlich im Internet Gebrauch finden, wie der URL, da sie dauerhaft mit dem Objekt selbst verlinkt ist und nicht nur mit dem Ort, an dem sich das Objekt befindet. Seit 2005 hat die TIB rund 600.000 Forschungsdatensätze mit einem DOI Namen registriert, und somit einen einfachen Zugriff und deren Zitierfähigkeit ermöglicht.

Die langfristige Vision der Partnerschaft ist es, Forschern Methoden zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, Daten sicher und eindeutig zu finden, zu identifizieren und zu zitieren. Weitere Länder und Organisationen sind willkommen, sich der Partnerschaft anzuschließen.

www.tib-hannover.de