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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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14. Oktober 2026
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In der Ausgabe 08/2026 (Oktober 2026) lesen Sie u.a.:

  • Mehrheit der Jugendlichen befürwortet Social-Media-Verbot
  • Zwischen Überforderung und Verantwortung:
    Was Eltern über die digitale Welt ihrer Kinder wissen und was nicht
  • Der Informationsschock und
    die Zukunft des Bibliotheksberufs
  • Tim Coates analysiert 15 Jahre
    IMLS-Daten zu US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken
  • Was der Clarivate-Bericht 2026 über
    den KI-Stand in Bibliotheken verrät
  • Wie öffentliche Bibliotheken in den USA
    und Kanada mit KI-Policies umgehen
  • Schadet das digitale Ausleihen von Bibliotheken dem Buchmarkt?
  • PEN America dokumentiert eskalierende Zensur in US-amerikanischen
    öffentlichen Bibliotheken
  • Wie sich das Publikationsverhalten wissenschaftlicher Bibliothekar:innen wandelt
  • US-Hochschulbibliotheken fördern zunehmend das Wohlbefinden
    von Studierenden
  • Klage gegen Elsevier auf Rückzug einer Studie geht in Richtung Gerichtsverhandlung
  • Unabhängige Buchläden in Hongkong
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

„Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint bei De Gruyter

Das bei De Gruyter erschienene „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ gibt auf 800 Seiten umfassend über die systematische und historische Dimension der engen Beziehungen zwischen Literatur und Psychoanalyse Auskunft. Es bilanziert damit erstmals ein literatur- und kulturwissenschaftliches Forschungsfeld, das innerhalb der Geisteswissenschaften von herausragender Bedeutung ist. Studierenden und Wissenschaftlern wird so der Zugang zu einer komplexen Debatte erleichtert.

Die Artikel des Handbuchs gelten insbesondere der Literatur als dem Gegenstand der Psychoanalyse und dem psychoanalytischen Wissen der Literatur. Ausführlich aufbereitet werden auch die literarischen Dimensionen der Psychoanalyse und das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Kultur- bzw. Literaturwissenschaft.

Die Literatur spielte für Sigmund Freud zeitlebens eine große Rolle. Seit den Anfängen der Psychoanalyse war es die Literaturforschung, die die Verbindung zwischen Literatur und Psychoanalyse stiften half. Den Nationalsozialisten war die Psychoanalyse suspekt: Zu den Folgen der NS-Kulturvernichtungspolitik gehört eine Verspätung der Rezeption der Psychoanalyse in Deutschland. So gelang erst in den 1970er Jahren eine Neuaneignung der Werke Freuds. Heute ist die psychoanalytische Theorie ein fester Bestandteil des literatur- und kulturwissenschaftlichen Kanons.

Der Band enthält Beiträge von international renommierten Wissenschaftlern wie Mladen Dolar (zur Poststrukturalistischen Theorie), Barbara Hahn (zur Traumliteratur) und John T. Hamilton (zur Nachkriegsliteratur). Herausgeber des Kompendiums sind Frauke Berndt (Universität Zürich) und Eckart Goebel (Universität Tübingen). Das „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint als fünfter Band der Reihe Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie (hrsg. von Claudia Benthien, Ethel Matala de Mazza und Uwe Wirth). Sie wurde 2014 mit dem „Handbuch Literatur & Visueller Kultur“ begonnen.

Eine Präsentation der Neuerscheinung findet am 23. Oktober von 16.30 Uhr bis 18 Uhr anlässlich der internationalen Konferenz „Paradigmatic Figures of Psychoanalysis“ an der Universität Zürich statt.

www.degruyter.com