28. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

"Contentmanagement und Recherche"

Seminar am 13. - 15. April 2010 in Bonn

Die technische Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zu einer nachhaltigen Veränderung der dokumentarischen Arbeitsprozesse geführt, die heute längst noch nicht abgeschlossen ist. Die Einführung der digitalen Produktionsweise in Hörfunk und Fernsehen erleichtert sowohl die Nutzung von Archivmaterial in der Produktion als auch die Archivierung von Neuproduktionen. Die verstärkte Einbindung der Archive in den Produktionsprozess ist jedoch zwangsläufig mit einer Restrukturierung der internen Organisation verbunden.

Automatische Erkennungs- und Erschließungsverfahren haben mittlerweile einen Reifegrad erreicht, der einen Einsatz im produktiven Betrieb möglich macht. Dies gilt derzeit vornehmlich für die Textdokumentation, entsprechende Entwicklungen für den Audio- und Videobereich stehen jedoch bereits vor der Tür. Zusätzlich erzwingt die Einführung neuer, bislang unbekannter Vertriebswege ein Umdenken, weil die traditionellen monomedialen Grenzen künftig nicht nur bei der Verbreitung aktueller Texte und Aufnahmen entfallen. Auch Archivmaterial wird zunehmend in einem neuen multimedialen Kontext wieder verwendet. Bei der Beschaffung von Informationen und Dokumenten für die journalistische Arbeit haben die klassischen Inhouse-Datenbanken durch den Siegeszug des Internets bereits vor geraumer Zeit ihr Monopol verloren. Eine gute Kenntnis auch spezieller Suchmaschinen wird deshalb für den dokumentarischen Arbeitsalltag immer relevanter.

Im Rahmen dieses Seminars wird an Hand verschiedener Beispiele der Frage nachgegangen, wie eine effiziente Verwaltung und Aufbereitung von Text-, Audio- oder Videodokumenten unter den veränderten Rahmenbedingungen aussehen kann und welche Rolle die Archive künftig im digitalen Produktionsprozess spielen werden.

Für das Seminar konnten renommierte Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die mit den Problemstellungen in der Mediendokumentation aus ihrer täglichen Arbeit vertraut sind. Dieses Bild wird durch Beiträge von Experten aus anderen Fachgebieten ergänzt, die Perspektiven für künftige Entwicklungen in der Mediendokumentation aufzeigen.

Online unter: http://www.vfm-online.de/seminare/2010/contentmanagement.shtml