21. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Bibliotheken verbessern Qualität der Ausbildung

Erster regionaler Arbeitskreis von Ausbildungsleitern der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

Manche Ausbildungsstellen für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) in Dortmund kämpften bisher allein, wenn es um die Interessen der Auszubildenden ging. Gemeinsam mit den Bibliotheken der Universität und der Fachhochschule Dortmund richtete die Bibliothek der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am Dienstag, 23. Februar 2010, von 10 Uhr bis 17 Uhr den ersten regionalen Arbeitskreis der Ausbildungsleiter und Ausbilder aus.

Wir wollen uns besser vernetzen, damit wir unseren Auszubildenden zum Beispiel verstärkt externe Praktika anbieten können, erklärte Judith Reußwig, Ausbilderin in der Bibliothek der BAuA. Auszubildende einer Fachbibliothek, wie sie die BAuA betreibt, können Erfahrungen in Archiven, Informations- und Dokumentationsstellen, Bildagenturen oder medizinischen Dokumentationseinrichtungen sammeln und damit ihre Qualifikation verbessern. Schließlich gibt es große Unterschiede zwischen den fünf Fachrichtungen des Berufs, weiß Reußwig. Deshalb werden die Azubis vom Austausch sehr profitieren.

Über Weiterbildungsmöglichkeiten konnten sich beim Treffen alle Ausbildungseinrichtungen aus erster Hand informieren. So stellte Ulrike König vom Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung die neuesten Angebote vor. Zudem will der Arbeitskreis auch mit folgenschweren Irrtümern über den Beruf aufräumen. Mit einem Vertreter der Agentur für Arbeit diskutierten die Ausbilder über die Anforderungen an den Beruf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Zu uns kommen oft zurückgezogene, schüchterne Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollen. Dabei ist der Beruf des FaMIs ein sehr kommunikativer; da gibt es ein ganz falsches Bild, erläutert die Ausbilderin in der BAuA das Dilemma. Gemeinsam wollen die Ausbildungsstellen das Bild nun gerade rücken.

Rund 25 Vertreter von Einrichtungen aus der Region haben am ersten Arbeitskreis teilgenommen: Vom WDR-Archiv über die Stadt- und Landesbibliothek bis zum westfälischen Wirtschaftsarchiv. Der Arbeitskreis soll in Zukunft regelmäßig stattfinden. Ein zweites Treffen ist noch für 2010 geplant.

Informationen zum Angebot der BAuA-Bibliothek unter www.baua.de/bibliothek