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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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1. März 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Auditierung der 'Wissensbilanz – Made in Germany'
für die Stadtbibliothek Mannheim / Zentralbibliothek im Stadthaus N1

Die Zentralbibliothek Mannheim ist nicht nur wissensbilanziert,
dieser Prozess wurde nun auch vom Fraunhofer Institut zertifiziert!

Im Februar dieses Jahres erstellte die Hauptstelle der Stadtbibliothek als klassisches Non-Profit-Unternehmen mit ca. 20 Mitarbeitern eine Wissensbilanz nach der Methode der „Wissensbilanz – Made in Germany“. Tom Becker, bis September 2010 Leiter der Zentralbibliothek und zuständig für die Durchführung der Wissensbilanz, verfolgte mit der Wissensbilanz zwei Ziele: „In erster Linie ist die „Wissensbilanz – Made in Germany“ ein internes Managementinstrument, mit dem Handlungsfelder sowie Interdependenzen weicher Faktoren und deren Einfluss auf unsere Wertschöpfungskette aufgedeckt werden können. Das andere Ziel war es, das steuerbare Potential dieses Instrument für Bibliotheken, die ja mit der Ware Wissen schwerpunktmäßig agieren, an einem Pilotbeispiel zu veranschaulichen und in der Fachöffentlichkeit zu kommunizieren.“

Als Zentrale des größten öffentlichen Bibliothekssystems der Metropolregion Rhein-Neckar verfügt die Bibliothek zwar bereits über Kennzahlen zur strategischen Steuerung; diese reichen aber nicht aus, um umfassend „Wissen“ über das Unternehmen zu extrahieren. Nun können personelle und finanzielle Ressourcen entsprechend der Bilanzierungsergebnisse eingesetzt und Potentiale gezielt ausgebaut werden. „Die Wissensbilanz hat sich als ein Instrument bewährt, das Stärken, Schwächen und Potentiale einer Institution aufzeigt“, so Bernd Schmid-Ruhe, Leiter der Stadtbibliothek Mannheim. „Sie ist auch hervorragend als Übergabeinstrument geeignet und gibt der neuen Leitung der Zentralbibliothek – Frau Inka Jessen – einen guten Bericht zur Verfasstheit der Einrichtung mit ableitbaren, konkreten Optimierungsmaßnahmen in der mittel- und langfristigen Planung.“

Um die Wissensbilanz langfristig als strategisches Managementtool nutzen zu können, hat sich die Stadtbibliothek Mannheim gerade auch bezugnehmend auf ihre Funktion als kommunaler Wissensmanager für eine geprüfte Qualitätssicherung der Ergebnisse entschieden und sich als Piloteinrichtung um eine Auditierung durch das Fraunhofer IPK beworben.

Nun hat mit der Mannheimer Stadtbibliothek das zweite Unternehmen das Wissensbilanz-Zertifikat durch das Fraunhofer IPK als Qualitätssiegel für ihre Wissensbilanzierung erhalten. „Wir sind stolz darauf, als eines der ersten Unternehmen erfolgreich die Auditierung durchlaufen zu haben“, sagt Tom Becker. „Damit unterstreichen wir, dass unser Prozess der Wissensbilanzierung hohen Qualitätsstandards entsprochen hat. Die ermittelten Ergebnisse werden zum Wohl und im Sinne der BürgerInnen Mannheims – unserer KundInnen – zu einem noch besseren Service nachhaltig beitragen.“

Mehr Informationen:
www.akwissensbilanz.org
http://www.ifla.org/files/hq/papers/ifla76/95-becker-de.pdf