24. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Die Preisträger des 10. B.I.T.online-Innovationspreises 2008 stehen fest!

Der B.I.T.online-Innovationspreis wird seit 1999 von der Fachzeitschrift B.I.T.online und der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB) bundesweit ausgelobt. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten und innovative Studienprojekte vergeben, die in die Berufswirklichkeit übertragbar sind. Die prämierten Arbeiten werden regelmäßig in der Buchreihe "B.I.T.online innovativ" veröffentlicht.

Die diesjährigen Preisträger 2008 des mit jeweils 500 Euro dotierten B.I.T.online Innovationspreises stehen jetzt fest. Mit dem 1. Preis wurde die Bachelorarbeit von Benjamin Stasch von der Stuttgarter Hochschule der Medien mit dem Thema "Musik-, Film- und Hörbuchdownloads: Eine Perspektive für das Dienstleistungsangebot Öffentlicher Bibliotheken?" ausgezeichnet. Den 2. Preis erhielt Jin Tan, FH Potsdam, für die Diplomarbeit "Bibliotheken in Second Life". Carola Schreiber, ebenfalls HdM Stuttgart, und Myra Thürsam von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg teilen sich den 3. Preis. Carola Schreiber bekam diese Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit "Aspekte der Rhetorik und ihre Bedeutung für die bibliothekarische Arbeit in Bezug auf Benutzerschulungen, Mitarbeitergespräche und Verhandlungen mit dem Unterhaltsträger" und Myra Thürsam für ihre Diplomarbeit "Vorschulische Sprach- und Leseförderung von Kindern mit Migrationshintergrund in Bibliotheken: Konzeption eines Programms für die Bücherhalle Wilhelmsburg".

Carola Schreiber und Benjamin Stasch sind nunmehr die siebten Preisträger aus dem Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HdM Stuttgart. Professorin Cornelia Vonhof, Studiendekanin des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement, freut sich, dass Absolventen des ersten Bachelor-Jahrgangs der HdM im Wettbewerb mit zahlreichen eingesandten Diplom-Arbeiten gleich zwei von vier Preisen erringen konnten. Sie wertet dies als Beleg für die Qualität des Bachelor-Studiums: "Die Fachcommunity darf sich freuen: Die künftigen Absolventen können dank des Bachelors früher in den Beruf einsteigen und sind dafür durch den neuen Studiengang gut gerüstet."

Ihr Kollege Professor Sebastian Mundt, der den 1. Preisträger Benjamin Stasch betreut hatte, hebt hervor, dass dieser sich mit seinem Thema der Musik- und Film-Downloads einem wirklich innovativen und kontrovers diskutierten Thema gestellt habe. "Der Preis ist eine schöne Bestätigung, dass es uns gelingt, die Studierenden neugierig auf die Zukunft zu machen." Professor Dr. Wolfgang Ratzek hat mit Carola Schreiber nun zum dritten Mal eine B.I.T.online-Innovationspreisträgerin betreut und sieht seine "Coaching-Philosophie" aus projektintegriertem Studieren und "über den Tellerrand gucken" bestätigt.

Mit der Frage "Bibliotheken in Second Life. Was hat die virtuelle Welt mit den realen Bildungsproblemen Deutschlands und der dramatischen Entwicklung im Bibliothekswesen zu tun?" beschäftigte sich Diplom-Bibliothekar Jin Tan im Rahmen seiner Diplomarbeit, mit der er im Herbst 2007, betreut von Professor Dr. Hans-Christoph Hobohm vom FB Informationswissenschaften, sein Studium an der Fachhochschule Potsdam abschlossen hat. Tan kommt in seiner Arbeit zu dem Schluss, dass virtuelle Welten eine Brücke zwischen dem Analogen und dem Digitalen darstellten, die vor allem auch Jugendliche erreichten. Second Life sei also mitnichten ein simples Computerspiel, sondern eine wichtige Möglichkeit, bestimmte Personen auf eine zielgruppengerechte Art und Weise anzusprechen und wird deshalb zunehmend für die Bildungs- und Informationsarbeit der Bibliotheken interessant. Jin Tan setzt die Erfolgsserie der Potsdamer Bibliothekswissenschaftler fort, die seit 2003 fast jedes Jahr einen der Preisträger stellen.

Alle Preisträger werden ihre Arbeiten auf Einladung der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB) im Rahmen des Innovationsforums 2008 auf dem 97. Bibliothekartag in Mannheim vom 3. bis zum 6. Juni 2008 vorstellen.

Das erste Buch "Bibliotheken in Second Life" erscheint im Februar beim Verlag Dinges & Frick Wiesbaden und kann jetzt schon unter der ISBN-Nr. 978-3-934997-20-2 vorbestellt werden.