24. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Open Access-Vertrag mit Public Library of Science:
MPG und PLoS einigen sich über zentrale Finanzierung von Publikationsgebühren

Im Rahmen ihrer Open Access-Politik hat die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit der Public Library of Science (PLoS) einen Vertrag über die zentrale Übernahme der Publikationskosten von Wissenschaftlern der MPG geschlossen. Sämtliche Publikationen, deren Erstautor ein Wissenschaftler der MPG ist und die ab dem 1. Juli 2008 von PLoS zur Publikation akzeptiert werden, belasten nun nicht mehr die Etats der einzelnen Max-Planck-Institute, sondern werden aus zentralen Mitteln der MPG finanziert.

"PLoS ist ein qualitativ hochwertiger Open Access-Verlag. Wir freuen uns, durch unsere Zusammenarbeit mit PLoS ein zukunftsträchtiges Publikationsmodell zu unterstützen und so unseren Wissenschaftlern die Publikation im interessanten Titelspektrum von PLoS zu erleichtern", erklärt Ralf Schimmer, Leiter der Abteilung Wissenschaftliche Informationsversorgung der Max Planck Digital Library.

PLoS ist eine gemeinnützige Vereinigung von Wissenschaftlern mit dem Anliegen, naturwissenschaftliche Fachliteratur weltweit kostenfrei zugänglich zu machen. Sämtliche bei PLoS publizierte Artikel erscheinen unter einer Creative Commons Attribution License (CCAL). Unter dieser Lizenz vergibt der Autor qua Anerkennung der Lizenz ein einfaches Nutzungsrecht an jeden seiner Leser. Damit gestattet er diesem, unter der einzigen Bedingung seines unveräußerlichen Rechts auf Namensnennung, den Artikel aus dem Internet herunterzuladen, weiterzuverwenden, zu drucken, zu verändern, weiterzugeben und/oder zu kopieren. Im Gegensatz zu den im konventionellen Verlagsgeschäft üblichen urheberrechtlichen Regelungen muss die Nutzung des Artikels weder durch den Autor noch durch den Verlag gestattet werden. So ist der Inhalt der sieben Open Access-Zeitschriften von PLoS über das Internet für Leser auf der ganzen Welt kostenfrei zugänglich.

"Die Max-Planck-Gesellschaft ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen, deren Wissenschaftler internationales Renommee genießen. Die Public Library of Science freut sich über die Zusammenarbeit mit der MPG, um deren Wissenschaftlern die Veröffentlichung in PLoS-Zeitschriften zu ermöglichen und gemeinsam den freien Zugang auf die Forschungsergebnisse voranzutreiben", betont Mark Patterson, Programmchef von PLoS.

Aus Sicht der MPG sollte Forschungsförderung stets die Aufwendungen für die Gewährleistung einer (kosten)freien Verfügbarkeit der Forschungsergebnisse einschließen. Als Mitinitiatorin der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (2003) unterstützt die MPG den Wandel im wissenschaftlichen Publikationswesen aktiv - sowohl bei den Verlagen als auch durch eigene Publikationstätigkeiten.

Max-Planck-Gesellschaft: http://www.mpg.de
Max Planck Digital Library: http://www.mpdl.mpg.de

PLoS: http://www.plos.org
PLoS Open Access-Zeitschriften: http://www.plos.org/journals/index.php

Berliner Erklärung: http://oa.mpg.de/openaccess-berlin/berlindeclaration.html