18. Oktober 2021
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In der Ausgabe 6/2021 (September 2021) lesen Sie u.a.:

  • KI, Expertensysteme und Roboter für die Bibliothek
  • Aus Widersprüchen lernen, um das Konzept der Bibliothek als Ort umzusetzen
  • Virtuelle Lesesäle und Lehrräume
    als neue Zugangsmöglichkeiten
    zu analogen Sammlungen
  • Non-Fungible Tokens (NFTs) als neues Sammelgebiet für Bibliotheken?
  • Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten
  • Chancen und Vorteile durch Smart Cities
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

Europäische Initiative erleichtert den Zugang zu Forschungsdaten

Die führenden europäischen Forschungs-Bibliotheken und Technischen Informationszentren haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, den Zugang zu Forschungsdaten über das Internet zu verbessern.

Die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB), die British Library, die Bibliothek der ETH Zürich, das französische L’Institut de l’Information Scientifique et Technique (INIST), das Technical Information Center of Denmark und die TU Delft Bibliothek aus den Niederlanden haben zu diesem Zweck am 2. März 2009 eine Absichtserklärung im Rahmen der Sitzung des International Council for Scientific and Technical Information (ICSTI) in Paris unterzeichnet.

Das Ziel dieser Kooperation ist die Einrichtung einer Non Profit Agentur die es Organisationen ermöglicht, Forschungsdaten zu registrieren und ihnen sogenannte Persistent Identifiers (eindeutige Bezeichnungen für digitale Inhalte) zuzuweisen, so dass Forschungsdaten als unabhängige, zitierbare und eindeutige wissenschaftliche Objekte behandelt werden können.

"Dies ist ein wichtiger Schritt für Bibliotheken und andere Informationsanbieter um eine Strategie für einen neuen Verantwortungs- und Dienstleistungsbereich zu entwickeln“ so Uwe Rosemann, Direktor der TIB. Maria Heijne, Direktorin der Bibliothek der TU Delft ergänzt dazu: " Die Zitierfähigkeit von Forschungsdaten macht sich für Forscher bezahlt und wird sie daher hoffentlich davon überzeugen, dass sich die Langzeitarchivierung von Daten lohnt."

In einem ersten Schritt wird die Agentur auf einem von der TIB entwickelten Konzept aufgebaut, um den Einsatz von Digital Object Identifiern (DOI) für Forschungsdaten zu fördern. Ein Digital Object Identifier (DOI) wird eingesetzt, um elektronische Quellen zu zitieren und zu verlinken (sowohl Texte als auch Forschungsdaten oder andere Arten von Inhalten). Der DOI unterscheidet sich von anderen Quellennachweis-Systemen die gewöhnlich im Internet Gebrauch finden, wie der URL, da sie dauerhaft mit dem Objekt selbst verlinkt ist und nicht nur mit dem Ort, an dem sich das Objekt befindet. Seit 2005 hat die TIB rund 600.000 Forschungsdatensätze mit einem DOI Namen registriert, und somit einen einfachen Zugriff und deren Zitierfähigkeit ermöglicht.

Die langfristige Vision der Partnerschaft ist es, Forschern Methoden zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, Daten sicher und eindeutig zu finden, zu identifizieren und zu zitieren. Weitere Länder und Organisationen sind willkommen, sich der Partnerschaft anzuschließen.

www.tib-hannover.de