23. September 2017

Hochschulbibliothek Ansbach als erfolgreicher Pionier im Einsatz
von bibliothecas neuem Rückgabe- und Sortiersystem flex AMH™

Campus Foto © Anton Krämer

In der Hochschulbibliothek Ansbach ist seit März 2017 eine hochmoderne Rückgabe- und Sortieranlage in Betrieb. Das brandneue flex AMH™ System wurde erst wenige Wochen zuvor von bibliotheca öffentlich vorgestellt. Die Installation in Ansbach ist somit die Erste weltweit. Die wissenschaftliche Bibliothek positioniert sich als absoluter Vorreiter hinsichtlich des Einsatzes fortschrittlicher Technologien.

Großzügige, personallose Öffnungszeiten dank modernster Technik

„Als Bibliothek einer jungen, florierenden Hochschule möchten wir technologisch immer auf dem neuesten Stand sein, um unseren Nutzern perfekte und zeitgemäße Services bieten zu können“, erläutert Bibliotheksleiter Jens Renner. Die Ansbacher Bibliothek ist nicht das erste Mal Pionier hinsichtlich der Anwendung innovativer Technologien. Bereits vor sieben Jahren zählte sie zu den ersten wissenschaftlichen Bibliotheken, die auf RFID setzten und sich für eine automatisierte Rückgabe entschieden haben. „Unsere Nutzer waren von Anfang an begeistert. Wir sind stolz, nun erneut ein Rückgabe- und Sortiersystem der neuesten Generation pilotieren zu dürfen und damit als Wegbereiter in der Branche zu gelten.“

Ausschlaggebend für den Einsatz von RFID war der Wunsch, die Öffnungszeiten im Interesse der Studierenden und Wissenschaftler auszuweiten. Das begrenze Budget ließ keine Aufstockung des Personals zu. RFID war die ideale Lösung, um eine Bibliothek unbemannt öffnen zu können. So darf sich die Bibliothek ebenso in dieser Hinsicht zu den entschlossenen Anwendern der ersten Stunde zählen, denn sogenannte ‚Open Libraries‘ begannen sich 2010 erst allmählich in anderen Ländern Europas zu etablieren. Ansbach entschied sich für die einfachste Lösung: Eine automatisierte Medienrückgabe, RFID-gesicherte Medien plus Sicherungsgates am Eingang und schon war die personallose Bibliothek startklar. Ein Selbstverbucher ermöglicht zusätzlich eine eigenhändige Ausleihe. Eine Kamera, die lediglich aktiv wird, wenn das Sicherungstor einen Alarm auslöst, dokumentiert, wer die Bibliothek mit einem gesicherten Medium verlässt. Die CampusCard regelt den Zutritt und ist zugleich eine eindeutige Authentifizierung. Gleichzeitig fielen alle Verbote für Essen, Trinken, die Mitnahme von Gegenständen, Telefonieren und das laute Sprechen: Der Kunde macht sich die Bibliothek, wie sie ihm gefällt.

Im Zuge der Erneuerung der Rückgabe, wurde die 3-fach Sortierung auf eine 5-fache aufgestockt und der Selbstverbucher ausgetauscht. Der selfCheck™ 1000M bietet eine heutzutage vertraute, innovative Bedienung an einem großformatigen Touchscreen.

Vielfältige Vorteile in der Praxis

Das neue System arbeitet deutlich schneller und ist leistungsfähiger als das Bisherige. Das spart den Benutzern Zeit und lässt Warteschlangen erst gar nicht entstehen. Benutzer können Medien anonym, das heißt ohne Authentifizierung mit der CampusCard, zurückgeben. Das macht die Rückgabemöglichkeiten nochmals flexibler. Auch die neue Möglichkeit, direkt am Rückgabe-Touchscreen das Bibliothekskonto einsehen und bearbeiten zu können, wird von den Nutzern gern angenommen.

„Mit der Erweiterung der Sortierziele auf fünf Punkte konnten wir den Sortierprozess nochmals beschleunigen und vereinfachen. Dadurch lässt sich Zeit für die Medienrücksortierung einsparen und besser für andere Tätigkeiten nutzen“, erklärt Bibliotheksleiter Jens Renner. Auch der Bücherwagen mit flexibel gefedertem Boden stellt eine willkommene bedienungsfreundliche Erleichterung dar. Im Falle einer Wartung sind alle maßgeblichen Komponenten ohne Aufwand zu erreichen.

Der Name des beispiellosen Rückgabe- und Sortiersystems flex AMH™ ist Programm: Auch wenn der Begriff AMH (Automated Material Handling) primär im englischsprachigen Raum benutzt wird, so bringt er die Funktionsweise des Systems auf den Punkt. Und da eine Anlage aufgrund ihres modularen Aufbaus, ihrer gelenk-kombinierbaren Bestandteile und individuellen Konfigurationsoptionen unübertroffen anpassungsfähig für jeden Raum und jedwede Bibliotheksanforderungen ist, so ist auch das präfixartige Wörtchen flex einfach treffend. Sortiermodule können unbegrenzt gekoppelt werden; sogar eine schlangenlinienartige Anordnung, welche Medien um die Ecke transportiert, ist denkbar. Liftsysteme können die Medien zudem in andere Stockwerke befördern. Und falls statt eines intelligenten Rückgabeportals nur ein schlichter Medieneinwurf in Frage kommen sollte, so separiert ein spezielles Fördermodul, der sogenannte flex bulkSeparator™, die zurückgegebenen Medien automatisch auf dem Transportband, so dass sie reibungslos ins Bibliothekssystem zurück gebucht werden können.

Über bibliotheca

bibliotheca gilt als führender Spezialist und Innovationstreiber für die Entwicklung, Installation und den Support von RFID-/EM-Systemlösungen zur Automatisierung in Bibliotheken. bibliothecas Produkte steigern im Interesse der Benutzer sowie Mitarbeiter die Effizienz der Bibliotheksabläufe, ermöglichen eine Konzentration auf zentrale Aufgaben und den Ausbau hausinterner Serviceangebote. Im Sinne von vernetzt – interaktiv – innovativ hat die professionelle Zusammenarbeit mit Bibliotheken, die Partnerschaft mit zuverlässigen Händlern sowie die zukunftsorientierte Kompatibilität der Produkte für das Unternehmen höchste Priorität.

Fazit

Mit nur zehn MitarbeiterInnen kann die Hochschulbibliothek Ansbach 80 Öffnungsstunden in der Woche anbieten, 39 davon sind während des Semesters personalbegleitete Servicezeiten. Die personallose Öffnung ermöglicht einen Zutritt zur Bibliothek an Werktagen bis 24 Uhr; der Bestand kann während der gesamten Zeit ausgeliehen und zurückgegeben werden. Über 140.000 Besucher und fast 52.000 Ausleihen werden pro Jahr erfasst. Jens Renner kommentiert: „Die neue Rückgabe- und Sortierlösung funktioniert schnell und ist extrem einfach in der Bedienung. Studierende und Mitarbeiter schätzen den daraus resultierenden Komfort. Die Anlage ist ein wesentlicher Bestandteil unseres RFID-Systems, um Arbeitsabläufe effizient zu gestalten, das Personal zu entlasten und um unsere personallose Öffnung weiterhin sicher und reibungslos realisieren zu können.“

  Infos + Video über flex AMH™ unter www.bibliotheca.com

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