6. Februar 2023
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Springer Nature und protocols.io starten gemeinsames Pilotprojekt

Einjähriges Pilotprojekt untersucht Verwendung von Laborprotokollen,
um zu einem besseren Verständnis von Forschungspraktiken und –methoden zu gelangen

Der unkomplizierte und freie Zugriff auf Protokolle und Methoden im Rahmen von Open Science ist ein wesentliches Element, um wissenschaftliche Ergebnisse erfolgreich reproduzieren zu können. Nach einer im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführten PWC-Studie belaufen sich die Kosten für Arbeiten, die mangels Kenntnis über bereits erfolgte Forschung und negative Ergebnisse erneut durchgeführt werden, allein in Europa auf bis zu 26 Milliarden Euro. Der freie Zugang zu Labormethoden und -protokollen ist entscheidend, um Forschungsergebnisse erfolgreich replizieren zu können und die Verschwendung von Arbeitszeit und finanziellen Mitteln zu vermeiden.

Springer Nature, der weltweit führende Verlag für Laborprotokolle, startet mit dem Repositoriums-Anbieter für OA-Protokolle und -Methoden protocols.io ein gemeinsames Pilotprojekt, um besser zu verstehen, wie Forschende Laborprotokolle nutzen. In dem Projekt soll untersucht werden, wie eine verbesserte Auffindbarkeit von Protokollen, wie sie für Experimente erstellt und wiederverwendet werden, helfen kann, Forschung besser zu unterstützen und Open Science voranzubringen. Laborprotokolle gehören schon lange zum Portfolio von Springer Nature: Bereits seit 1983 gibt es mit Methods in Molecular Biology die am längsten laufende Methoden- und Protokollserie, 2010 startete Nature Protocol Exchange und SpringerProtocols zählt die weltweit größte Sammlung von Protokollen der Biomedizin und Biowissenschaften mit 63.000 Protokollen und Methoden in über 2.000 Buchtiteln.

Robin Padilla. Ph.D., Director of Product Management, Springer Nature Experiments:

„Unser Pilotprojekt wird uns helfen, besser zu verstehen, wie in Laboren gearbeitet wird und wie wir daraus resultierende neue Anforderungen und Methoden noch besser unterstützen können. Diese Chance für Innovationen wollen wir nutzen, um neue Formate und Wege zu erkunden, wie wir die Dokumentationsqualität weiter steigern können – für unser gemeinsames Ziel, eine digitale Forschungspraxis voranzutreiben, die erfolgreich, nachhaltig und offen ist.“

Im Rahmen des Pilotprojekts wird Springer Nature OA-Protokolle von SpringerProtocols auf der protocols.io-Plattform freigeben, wo sie umformatiert und erweitert werden, beispielsweise durch das sogenannte „Forking“ bei dem das ursprüngliche Protokoll als Vorlage zur Anpassung an die eigene Version dient. Durch die Aufnahme in protocols.io wird eine noch größere Zielgruppe aus Wissenschaft und Forschung in die Lage versetzt, auf Protokolle zuzugreifen und eigene Versionen zu erstellen.

Während des Pilotprojekts wird das Nutzungsverhalten analysiert und Benutzerfeedback gesammelt, um Methoden, Nutzung und Arbeitsabläufe der Forschenden besser zu verstehen.

Lenny Teytelman, CEO und Co-Gründer von protocols.io:

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Springer Nature. Die Bereitstellung hochwertiger Inhalte über protocols.io hilft der Forschungsgemeinschaft und ermöglicht weitere Diskussionen, Überarbeitungen und eine anschließende Wiederverwendung. Die globale Pandemie hat uns gezeigt wie wichtig Schnelligkeit und Open Science sind, umso mehr hoffen wir, dass unsere Partnerschaft Forschenden durch einen verbesserten Zugang zu dynamischen und interaktiven Protokollen helfen wird.“

Die neue Kooperation mit protocols.io ergänzt andere Partnerschaften von Springer Nature, wie z. B. die mit ResearchGate oder Figshare, deren gemeinsames Ziel es ist, Open Science durch kontinuierliche Innovationen und den Austausch von Inhalten voranzutreiben.