24. Januar 2018
  NEWS

Nach Asbestreinigung eines Magazins Bücher wieder zugänglich:

Sperrung des Hauptmagazins Potsdamer Straße Schritt für Schritt aufgehoben –
1 Mio. Bücher schon wieder ausleihbar

Von den 10,8 Millionen Büchern der Staatsbibliothek zu Berlin waren seit Februar etwa 2 Millionen nicht ausleihbar. Nachdem Anfang Februar in einem der Magazine im Gebäude Potsdamer Straße 33 in geringem Umfang Asbestfasern festgestellt worden waren, ließ Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, das Magazin - und damit alle in dem Moment darin befindlichen Bestände - vorsorglich schließen, um keinerlei gesundheitliche Gefährdung von Benutzern und Beschäftigten zuzulassen. Seither wurden die Magazine und Bestände sorgfältig gereinigt. Die Hälfte dieser Bücher ist inzwischen wieder ausleihbar, bis zum Jahresende werden alle Bände für die Benutzung bereit stehen.  

Vor allem viel benutzte Literatur aus den letzten vierzig Jahren stand nicht mehr zur Verfügung. Um diese bedauerliche, jedoch notwendige Einschränkung des Benutzerservice zu kompensieren, wurde die Gültigkeit der zum Zeitpunkt der Magazinschließung aktuellen sowie seither erworbenen Benutzerausweise verlängert. Diese Kulanzregelung gilt bis zum Ende des Jahres 2010.  

Zugleich wurden zwei provisorische Freihandmagazine eingerichtet, in der die zum Zeitpunkt der Sperrung ausgeliehenen und inzwischen zurückgegebenen Bücher oder Zeitschriften ebenso wie die Neuerwerbungen des laufenden Jahres untergebracht werden konnten. Diese provisorischen Bereiche werden zum Ende des Jahres aufgelöst, die Bestände in das gereinigte Magazin gebracht.  

Am Standort Potsdamer Straße der Staatsbibliothek werden seit dem Jahr 2006 sämtliche Klimaanlagen saniert, parallel werden alle Gebäudeteile von asbesthaltigen Stoffen befreit. Begleitend zu diesen Maßnahmen finden regelmäßig Untersuchungen zu möglichen Schadstoffbelastungen statt.


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