16. Oktober 2018
  NEWS

OCLC Web-Scale Management Services in den USA freigegeben

Seit Anfang Juli 2011 stehen die OCLC Web-Scale Management Services
nun offiziell allen interessierten Bibliotheken in den USA zur Verfügung

Im Vorfeld hatten sich bereits 32 öffentliche und wissenschaftliche US-Bibliotheken für die Nutzung von OCLC Web-Scale Management Services entschieden, um damit Metadaten zu verwalten, Erwerbungen vorzunehmen, die Titelausleihe abzuwickeln, die Lizenzverwaltung zu vereinfachen und den gesamten Arbeitsablauf in den Bibliotheken zu verbessern. Nach erfolgreichem Abschluss der Erstanwenderphase ist die innovative cloudbasierte Bibliotheksverwaltungslösung ab sofort für alle interessierten Bibliotheken in den USA verfügbar.

Sandy Ashworth, Leiterin der Boundary County District Library, eine der allerersten Anwender, fasst zusammen: „Es war keine Frage, dass wir mitmachen. OCLC hat seinen Wert mit WorldCat und FirstSearch bereits bewiesen. Uns hat gefallen, dass OCLC eine Bibliotheksgemeinschaft ist. Als Mitglieder haben wir eine gemeinsame Vision vor Augen und arbeiten zusammen an der Lösung neuer Herausforderungen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, durch diese gemeinsame Vision die Barrieren zu beseitigen, die den Zugriff auf Informationen verhindern.“ (Weitere Erfahrungsberichte von frühen Anwendern finden Sie auf unsere Homepage unter http://www.oclc.org/webscale/.)

Andrew Pace, Executive Director of Networked Library Services bei OCLC, betont, dass die schnelle Akzeptanz und Implementierung der brandneuen Services sowohl dem außergewöhnlichen Einsatz der an der Pilotierung beteiligten Bibliotheken als auch der cloudbasierten Architektur zu verdanken sind. „Ich bin wirklich begeistert über die bisherige Akzeptanz“, so Pace. „Dass 15 Bibliotheken bereits vor dem Sommer die Dienste produktiv einsetzen, ist ein enormer Erfolg für alle Beteiligten.“

Jay Jordan, CEO und Präsident von OCLC, sieht es als Glücksfall für die OCLC-Gemeinschaft an, dass Bibliotheken bereit sind, an der Produktentwicklung und dem Test innovativer Dienste und Programme teilzunehmen. „Die neuen Web-Scale Management Services von OCLC haben eine neue Generation von Bibliotheken mit Vorreiterfunktion hervorgebracht“, freut sich Jordan. „Wir danken diesen Erstanwendern im Namen aller OCLC-Mitglieder für ihre wegweisende Unterstützung.“

Bibliotheken, die die OCLC Web-Scale Management Services einsetzen, profitieren durch niedrigere Verwaltungskosten und effizientere Workflows und können die frei werdende Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter für wichtigere Aufgaben nutzen. In dem Maße wie zunehmend mehr Bibliotheken die OCLC Web-Scale Management Services einsetzen, können Daten und Anwendungen mit immer mehr verbundenen Instituten, Endnutzern und Partnern ausgetauscht werden.

Auch hier in Europa sind die Entwicklungen für eine stufenweise erfolgreiche Implementierung bereits in vollem Gange. Neben dem norwegischen Konsortium BIBSYS, einem Dienstleister für die norwegischen Universitäts- und Hochschulbibliotheken, Forschungsbibliotheken und die Nationalbibliothek, hat sich auch die niederländische Universitätsbibliothek Tilburg für die OCLC Web-Scale Management Services als zukünftige Bibliotheksverwaltungslösung entschieden und wird voraussichtlich im Sommer 2012 damit in Betrieb gehen.

WMS wird mittelfristig auch hier in Deutschland Bibliotheken jeden Typs und jeder Größe zur Verfügung stehen, von der One-Person-Library bis zur großen wissenschaftlichen Universalbibliothek. Die hierzu nötigen grundlegenden Anpassungen wie der Anschluss an nationale und regionale Infrastrukturen, die Schaffung von Schnittstellen zu lokalen Daten-, Service- und Hardwareanbietern und vieles mehr werden in Abstimmung mit ausgewählten Partnern definiert. Auch der Frage der Datenhaltung innerhalb Deutschlands kommt in diesem Zusammenhang große Aufmerksamkeit zu. Noch in 2011 wird ein erstes europäisches Datenzentrum zur Lagerung und Verarbeitung sensitiver, insbesondere personengebundener Daten eingerichtet.

www.oclc.org


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