19. Juli 2018
  NEWS

Politik vor Ort:
Besuch im Digitalisierungszentrum der Staatsbibliothek zu Berlin

Auf Einladung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) informierte sich am 16. Januar 2012 der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages unter Vorsitz von Prof. Monika Grütters in Deutschlands modernstem Digitalisierungszentrum – der Staatsbibliothek zu Berlin – über Digitalisierungsprozesse. Nach der praktischen Veranschaulichung von technischen Aspekten wurden Fragen zur Finanzierung, zum Urheberrecht und zu verwaisten Werken erörtert

Rede und Antwort standen Prof. Dr. Günther Schauerte, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek, Andreas Mälck, Abteilungsleiter Bestandserhaltung und Digitalisierung der Staatsbibliothek und Dr. Frank Simon-Ritz, Vorstandsmitglied im Deutschen Bibliotheksverband e.V. und Direktor der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar. Mit dieser Informationsveranstaltung wollte der dbv zur laufenden Debatte im Kulturausschuss zum Thema Digitalisierung beitragen.

Der dbv fordert eine nationale Digitalisierungsstrategie für ganz Deutschland: Ziel ist der rasche Aufbau der „Deutschen Digitalen Bibliothek“ (DDB) als „Kulturportal“ mit Materialien aus Archiven, Bibliotheken, Museen und Sammlungen in Deutschland zur Nutzung durch alle Bürgerinnen und Bürger. Der dbv setzt sich ein für verstärkte Anstrengungen im Bereich Digitalisierung: Dafür werden nach seiner Einschätzung von 2012 – 2016 zusätzlich etwa 10 Mio € jährlich benötigt.

Digitalisierung und weltweite kostenlose Publizierung von gemeinfreien Bibliotheksbeständen ist eine der herausragenden Vorhaben der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Überführung der analogen Vorlagen (Handschriften, Drucke, Karten, Musikalien etc.) in die digitale Welt erfolgt dort seit 2010.

www.bibliotheksverband.de


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