23. Juni 2018
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AKEP: Branche muss sich jetzt digitalen Märkten stellen

Es bedarf neuer Mechanismen, um den Anforderungen der digitalen Zukunftsmärkte gerecht werden zu können. Sie sollten in der Lage sein, das Spannungsfeld von Kundenwünschen auf der einen und dem Rechteschutz auf der anderen Seite auszugleichen. Gefragt ist die Entwicklung technischer Lösungen und Standards, die über gegenwärtige Konzepte hinausgehen. Das ist ein Ergebnis der Jahrestagung 2012 des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie hatte das Thema ePiraterie ins Zentrum zahlreicher Vorträge, Diskussionen und Workshops gestellt.

Ein erster Schritt in diese Richtung könnte nach Ansicht des AKEP-Sprecherteams die Bereitstellung eines standardisierten „weichen“ Rechteschutzmechanismus sein. „Die Branche ist hier aufgefordert das Heft in die Hand zu nehmen, um Insellösungen zu überwinden. Handel und Verlage sollten an gemeinsamen Konzepten arbeiten, um die Akzeptanz digitaler Produkte zu erhöhen und Kundenwünschen gerecht zu werden, ohne dabei den Rechteschutz aus den Augen verlieren zu müssen", forderte Steffen Meier, Sprecher des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Rahmen der Tagung.

Der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. beschäftigt sich seit seiner Gründung vor 20 Jahren mit den wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen des Elektronischen Publizierens. Er hat über 800 Mitglieder, vertreten werden diese durch den Sprecherkreis des AKEP.


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