24. April 2018
  NEWS

Freistaat Bayern bringt digitale Langzeitarchivierung in die Fläche

Ex Libris Rosetta gewährleistet einen dauerhaften Zugriff
auf Forschungsdaten, Internetseiten und digitale Sammlungen

Der Bibliotheksverbund Bayern (BVB) hat sich für Ex Libris Rosetta entschieden, um digitale Langzeitarchivierung für alle staatlichen akademischen Bibliotheken im Freistaat Bayern anzubieten. Die bereits bestehende Rosetta-Implementierung an der Bayerischen Staatsbibliothek wird damit auf alle Universitätsbibliotheken in Bayern ausgeweitet.  

In 2009 begann die Projektpartnerschaft zwischen der BSB  - eine der führenden Institutionen im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung - und Ex Libris mit dem Projektziel digitalisierte Texte, Bilder und Tondokumente, aber auch Internetseiten bis hin zu Forschungsdaten dauerhaft und verlässlich zu speichern und verfügbar zu halten. Die Lösung wurde auf Basis der Langzeitarchivierungslösung Ex Libris  Rosetta umgesetzt und läuft bereits erfolgreich im produktiven Betrieb bei der BSB.  

Die Herausforderung der digitalen Langzeitarchivierung besteht nicht nur im Umgang mit verschiedenen Datenformaten sowie in der begrenzten Haltbarkeit und im raschen Wandel der Speichermedien. Vielmehr müssen die digitalen Daten und Objekte auch langfristig nutzbar bleiben, also inhaltlich erschlossen, wiederauffindbar und richtig interpretierbar sein. Zudem ist ein elektronischer Workflow vom Einspeisen bis zum Abrufen der Daten nötig. Diese Anforderungen deckt das vom Bibliotheksverbund Bayern (BVB) ausgewählte System Rosetta ab. An dem Projekt ist auch das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit seiner langjährigen IT-Erfahrung im Umfeld digitaler Speicher und Archive beteiligt und betreibt die hierfür notwendige technische Infrastruktur.  

Nun geht der Freistaat Bayern als erstes Bundesland mit der digitalen Langzeitarchivierung in die Fläche: Der Einsatz von Rosetta wird ab Anfang 2014 Schritt für Schritt auf die Universitätsbibliotheken und Bibliotheken der Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Bibliotheksverbund Bayern ausgeweitet, die damit Dienste zur Langzeitverfügbarkeit digitaler Daten in ihren Hochschulen aufbauen können. Der Einsatz der Langzeitarchivierungssoftware Rosetta wird durch Sondermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst unterstützt.  

Dr Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, betont: "Die bayerischen wissenschaftlichen Bibliotheken verfügen mit Rosetta Digital Preservation System über ein Softwaretool, das sämtliche Prozesse der Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Daten und Objekte wirkungsvoll unterstützt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Exzellenz ihrer vielfältigen digitalen Angebote und Dienste für den Wissenschaftsstandort Bayern."  

„Wir freuen uns sehr, dass sich Rosetta im Einsatz bei der BSB bewährt hat und dass es nun zur flächendeckenden Nutzung der Lösung im bayerischen Bibliotheken Verbund kommt,“ erklärt Ullrich Jüngling VP Sales Central & East Europe bei Ex Libris und führt aus, dass sich  Rosetta mittlerweile zur führenden Langzeitarchivierungslösung in Deutschland entwickelt hat.

www.exlibrisgroup.com


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