19. Januar 2018
  NEWS

BiblioFreak für mehr Sichtbarkeit der Bibliotheken

Schweizer Bibliotheken bauen auf Freaks in drei Sprachen

Das engagierte Team der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda freut sich über die Ergebnisse mit BiblioFreak© OCLC

Die Ergebnisse, die im 6-monatigen Pilottest mit der aufmerksamkeits- starken BiblioFreak Kampagne bis Ende Januar 2014 erreicht wurden, sind vielversprechend und wurden durch OCLC und die Pilottest- bibliotheken Anfang Februar den nationalen Verbänden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Prüfung vorgelegt. Nach intensiver Prüfung der messbaren Wachstumschancen für neue Nutzer und der positiven Auswirkungen auf die Teamarbeit trafen die Bibliotheksverbände ihre Entscheidungen über ihre unterschiedlichen Formen der Umsetzung und der Unterstützung.

Am 26. März 2014 tauschten sich die Verbandsvertreter nach einer Einladung von OCLC in der DNB in Frankfurt (Main) während eines abschließenden Round Tables aus. Hier wurden die gemeinsamen Überlegungen, Ideen und Fragen erörtert. Die Kampagnenpartner ekz.bibliotheksservice und necom Werbeagentur unterstützen die geplanten nächsten Schritte mit ihrem Knowhow und ihren Dienstleistungen.

BIS – Schweiz: Freaks sprechen außerdem auch französisch und italienisch
„Der Ball läuft und ist nicht mehr aufzuhalten!“, fasst der BIS-Präsident Herbert Staub die Emotionen und Pläne der Schweiz zusammen. Ein Komitee will sich um die Finanzierung kümmern und BiblioFreak, die Kampagne für mehr Sichtbarkeit von Bibliotheken, in der ganzen Schweiz umsetzen. Die Vision: Bibliotheken bewegen sich, um besser sichtbar zu werden. Die Kampagne wird als passendes Mittel gesehen, die Bibliotheken selbst aktiv werden zu lassen. In der Schweizer Bibliothekswelt ist BiblioFreak durch Beiträge in Fachmedien und an Veranstaltungen bereits recht bekannt. Als nächstes wird der BIS-Kongress in Lugano vom 3.-6. September 2014 für die weitere Kommunikation der Kampagne genutzt: Dazu laufen zur Zeit die Vorbereitungen für eine 3-sprachige Umsetzung, damit es nicht nur deutschprachige BiblioFreaks geben wird, sondern auch französisch- und italienischsprachige. Die ersten BiblioFreaks in der Schweiz werden 2015 erwartet.

BVÖ – Österreich: Bibliotheks-Interesse prüfen
Die BiblioFreak-Kampagne wird im Bibliotheksverband Österreichs (BVÖ) stark durch die Stadtbibliothek Graz - eine der fünf Pilottestbibliotheken - unterstützt. Es besteht die Überlegung, das Projekt mit den größten Bibliotheken durchzuführen. Als nächste Schritte werden laut Mag. Gerald Leitner, Geschäftsführer des BVÖ diese Fragen geprüft: Wo liegt der Anreiz für eine kritische Masse von teilnehmenden Bibliotheken? Wie kann diese Kampagne finanziert werden? Welche Unterstützer können gewonnen werden?

dbv – Deutschland: Ideele Unterstützung
Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) sieht sich aufgrund der zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen nicht in der Lage, die Kampagne substantiell zu übernehmen. Die vom BMBF geförderte Kampagne „Treffpunkt Bibliothek“ wird in eine neue Kampagne übergehen, in die die Kampagne BiblioFreak nicht integriert werden kann. Eine finanzielle und auf personelle Ressourcen des dbv aufbauende Kooperation ist kurzfristig nicht möglich. Der dbv möchte das Projekt jedoch ideell unterstützen. Möglicherweise wird der dbv weitere Mitglieder bzw. Gremien informieren oder die Kampagne als Pilot in einem Bundesland durchführen. Zum Beispiel prüft bereits zur Zeit die Geschäftsstelle des Landesverbandes Sachsen die Nutzung der Kampagne für die Kommunikation eines innovativen Bibliotheks-Funding-Projektes.

www.bibliofreak.de


Goooooogle-Anzeigen