26. Oktober 2021
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In der Ausgabe 7/2021 (Oktober 2021) lesen Sie u.a.:

  • Die idealen Eigen­schaften für die Arbeit in Bibliotheken in Zeiten des Wandels
  • Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen
  • Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Wie oft werden Enzyklopädien heute in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

Deutscher Bibliotheksverband  unterstützt Weimarer Appell
zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts

Den anlässlich  des 10. Jahrestages des Weimarer Bibliotheksbrandes in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek vorgestellten "Weimarer Appell“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) nachdrücklich.  Der Verband unterstreicht die jüngsten Forderungen des Weimarer Appells zur Erhaltung von historischen Büchern und Dokumenten, zum Ausbau der Restaurierungsforschung und zum Aufbau einer nationalen Koordinierungsstelle für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts. Der Verband weist daraufhin, dass schon in der Denkschrift der „Allianz zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts“ von 2009 hierfür eine jährliche Unterstützung von mindestens 10 Mio € gefordert wurde und ergänzt, dass zur Digitalisierung des Kulturguts ebenfalls weitere Mittel bereitgestellt werden müssten.  

Den Weimarer Appell  haben bereits namhafte Unterstützer unterzeichnet: Aleida Assmann, Michael Krüger, Karl Lagerfeld, Christian Meier, Anne-Sophie Mutter, Helmut Schmidt, Friede Springer, Nike Wagner, Christina Weiss, Wim Wenders und Ranga Yogeshwar.  

Dr. Frank Simon-Ritz, Verbandsvorsitzender des dbv gehörte zu den ersten Unterzeichnern des Weimarer Appells und erläutert: „Die schriftliche Überlieferung ist durch Vernachlässigung zunehmend gefährdet. Eine Stadtgründungsurkunde, ein barockes Buch, eine alte Landkarte, das Fotoalbum eines Exilschriftstellers oder eine Notenhandschrift sind unverwechselbare Zeugnisse unserer Kulturgeschichte. Wir brauchen diese Originale weiterhin, auch wenn Abbilder davon für das Internet hergestellt sind. Nur die Originale sichern dauerhaft die Möglichkeit des wissenschaftlichen Verstehens. Originalerhalt und Digitalisierung ergänzen sich.“  

Der dbv ist zuversichtlich, dass es noch in dieser Legislaurperiode Initiativen der zuständigen Bundesbeauftragten für Kultur und Medien zu erwarten sind, da die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag  zum Thema Bestandserhalt und Digitalisierung positive Signale gesendet haben. Hier heißt es deutlich: „Die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Die entsprechende Koordinierungsstelle bei der Staatsbibliothek zu Berlin wird auf Basis einer bereits geplanten Evaluierung und in Abstimmung mit den Ländern, gegebenenfalls über ein Bund-Länder-Förderprogramm, über 2015 hinaus fortgeführt.“

http://www.klassik-stiftung.de/start/
http://www.bibliotheksverband.de