26. Oktober 2021
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In der Ausgabe 7/2021 (Oktober 2021) lesen Sie u.a.:

  • Die idealen Eigen­schaften für die Arbeit in Bibliotheken in Zeiten des Wandels
  • Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen
  • Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Wie oft werden Enzyklopädien heute in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

E-Books in Öffentlichen Bibliotheken sind nicht kostenlos

In den auf der Frankfurter Buchmesse geführten Diskussionen über die unterschiedlichen E-Book-Angebote wurde am gestrigen Mittwoch eher beiläufig auf das angeblich "kostenlose" Angebot der Öffentlichen Bibliotheken auf diesem Gebiet hingewiesen. Der Deutsche Bibliotheksverband weist darauf hin, dass in den Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken im vergangenen Jahr insgesamt 416 Mio. Euro für den Medienerwerb ausgegeben wurden. „Angesichts dieser Zahlen“, so der Verbandsvorsitzende Frank Simon-Ritz, „kann man nicht davon sprechen, dass das Medienangebot der Bibliotheken 'kostenlos' ist. Richtig ist, dass die Nutzung des Medienangebots der Bibliotheken durch Bürgerinnen und Bürger entweder entgeltfrei ist oder gegen eine pauschale Jahresgebühr erfolgt. Damit ist - und das ist schon sehr lange so - das gesamte Medienangebot der Bibliothek zugänglich. Und das gilt auch für das E-Book-Angebot.“

Zu der im Rahmen der gleichen Diskussionen erhobenen Forderung, im Hinblick auf das E-Book-Angebot der Öffentlichen Bibliotheken eine nutzungsabhängige Vergütung zu etablieren, merkt der dbv an, dass insbesondere die nicht erfolgende Vergütung für Autorinnen und Autoren für alle Beteiligten zunehmend zum Ärgernis wird. Simon-Ritz schlägt dem Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels eine gemeinsame Initiative vor, um die sog. Bibliothekstantieme, die bislang schon für die Entleihungen von gedruckten Büchern in Öffentlichen Bibliotheken an Autoren und Verlage ausgeschüttet wird, künftig auch für die Nutzung von E-Books zu bezahlen. „Dies wäre“, so Simon-Ritz, „ein wichtiger Schritt in Richtung auf die rechtliche Gleichstellung von E-Books mit gedruckten Büchern.“

http://www.bibliotheksverband.de
http://www.bibliotheksportal.de