16. Mai 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland (BID)
tief erschüttert über Anschlag auf Meinungs- und Pressefreiheit in Paris

Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) zeigt sich zusammen mit dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv), dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) sowie dem Verein Deutscher Bibliothekare (VDB) tief erschüttert über den niederträchtigen Anschlag auf die Pariser Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am 07. Januar 2015. Diese blutige Tat ist nicht nur ein Angriff auf das Leben der französischen Bürgerinnen und Bürger und die innere Sicherheit Frankreichs. Sie stellt auch einen Angriff auf das europaweit verbriefte Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur.

Die BID unterstützt das Team des für seine religionskritischen Karikaturen bekannten Satire-Magazins nachdrücklich. Sie bekräftigt die große Bedeutung der Pressefreiheit und des freien Zugangs zu allen Informationen und Ausdrucksformen für unsere Gesellschaft, was eine freie Presse genauso wie z.B. frei zugängliche Bibliotheken voraussetzt.

Der BID-Präsident Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen: „Diese gezielte Tötung von Menschen im Namen einer extremen Ideologie, dieser Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern um den Chefredakteur Stéphane Charbonnier und seine Mitarbeiter. Ich möchte den Opfern des Terroranschlages, ihren Familien und allen französischen Bürgerinnen und Bürgern mein aufrichtiges Beileid und mein persönliches Mitgefühl aussprechen.“

Eine Beschneidung der persönlichen Freiheiten oder auch politische Extreme können keine adäquate Reaktion auf die Ereignisse sein und bieten keine Lösung. Gemeinsam muss es uns gelingen, die Meinungs- und Pressefreiheit zu wahren.