23. April 2018
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Welche Rolle spielen soziale Medien in Protestbewegungen?

Ergebnisse aus der Forschung
Buchvorstellung am 26. Januar 2016, 19:15 Uhr
im Center for World Music der Universität Hildesheim

Virtuell mitfühlen und organisieren – Wie tragen Twitter, Facebook und Co zur inhaltlichen Debatte während Protestbewegungen bei? Analysen der Arbeitsgruppe „Politik und Internet” der Universität Hildesheim zeigen, dass soziale Medien überwiegend genutzt werden, um Protest zu organisieren. „Die Erwartung, dass soziale Medien neue Räume für inhaltliche Debatten eröffnen, lässt sich nicht bestätigen”, so Prof. Marianne Kneuer.

Am 26. Januar 2016 wird das Buch „Soziale Medien in Protestbewegungen. Neue Wege für Diskurs, Organisation und Empörung?” (Campus Verlag, 234 Seiten) an der Universität Hildesheim vorgestellt.

Welche Rolle spielen soziale Medien in Protestbewegungen? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Marianne Kneuer und Dr. Saskia Richter nach. Anlass für die Studie war die Beobachtung, dass der weltweiten Finanzkrise in 2011 Protestbewegungen in westlichen Demokratien folgten, die in mehr als 80 Ländern der Welt ein hohes Maß an Empörung auf die Straße brachten und zugleich intensiv soziale Medien nutzten, sagt Marianne Kneuer, Professorin für Politikwissenschaft an der Uni Hildesheim.

Die Politikwissenschaftlerinnen haben Facebook- und Twitter-Postings von Aktivisten aus Spanien, Portugal, den USA, Großbritannien und Deutschland analysiert. Prof. Dr. Paul Nolte von der FU Berlin stellt das Buch im Center of World Music der Universität Hildesheim vor (Timotheusplatz, 31141 Hildesheim). Die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Digitale Lebenswelten” und beginnt um 19:15 Uhr. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

Ergebnisse aus der Studie: Interview mit Prof. Marianne Kneuer über Internet und Demokratie:
www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/welche-rolle-spielen-soziale-medien-in-protestbewegungen/

 



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