17. November 2018
  NEWS

Erster Verhaltenskodex für die Nutzung von Virtual Reality erstellt

Michael Madary und Thomas Metzinger fassen Probleme und Empfehlungen für VR-Zukunft in einem Diskussionsbeitrag zusammen

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine Liste ethischer Bedenken erstellt, die nach ihrer Ansicht durch die Nutzung von virtuellen Realitäten in der Wissenschaft oder im privaten Bereich entstehen können. Gleichzeitig geben Dr. Michael Madary und Univ.-Prof. Dr. Thomas Metzinger vom Philosophischen Seminar der JGU konkrete Empfehlungen ab, wie diese Risiken minimiert werden können. Insbesondere sei, so schreiben Madary und Metzinger in einem Beitrag für Frontiers in Robotics and AI, mehr Forschungsarbeit nötig. Sie befürchten vor allem, dass die neuen Möglichkeiten, sich in einer virtuellen Umgebung fast wie in der realen Welt bewegen zu können, ungeahnte Auswirkungen für die Psyche und Selbstwahrnehmung der Nutzer haben könnten.

https://idw-online.de/de/news647229

 



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