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17. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Materialmuster effizient publizieren und tauschen

Online-Plattform Sample of Science kooperiert mit der Freien Universität Berlin

Die Online-Plattform „Sample of Science“ kooperiert mit der Freien Universität Berlin. Das Portal ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Informationen über neue Materialien aus ihren laufenden Forschungsarbeiten zu publizieren und diese in Form von Materialmustern effizient untereinander austauschen. So kann zum Beispiel ein in Berlin entwickeltes Kohlenstoffmaterial anschließend von anderen Arbeitsgruppen auf dessen Eigenschaften als Batteriematerial getestet werden. Zur Weiterentwicklung der Plattform unterzeichneten die Unternehmer Felix Evert und Sven Fund eine Kooperationsvereinbarung mit der Freien Universität Berlin. Die Zusammenarbeit ermöglicht es den Gründern, ihr Angebot im Forschungsalltag zu testen und in unmittelbarem Kontakt mit den Anwendern zu optimieren. Die Wissenschaftler der Freien Universität profitieren von der Innovation und können die Plattform durch ihr Feedback mitgestalten. Das Start-up wird von Profund Innovation betreut, der Service-Einrichtung für Wissens- und Technologietransfer in der Forschungsabteilung der Freien Universität Berlin.

Christina Roth, Professorin für Angewandte Physikalische Chemie an der Freien Universität, wurde in den international besetzten Beirat des jungen Unternehmens berufen. „Die Entwicklung von innovativen Materialien speziell für Energietechnologien ist ein zentraler Bestandteil meiner Forschungsarbeit“, sagte die Gruppenleiterin. „Die wissenschaftliche Beschreibung von Proben mit der Publikation von Forschungsergebnissen zu verknüpfen ist ein hochinteressanter Ansatz, den ich gerne unterstütze.“

„Die EU Mitgliedssaaten haben gemeinsam entschieden, dass alle in der EU öffentlich geförderten Forschungsergebnisse bis 2020 frei zugänglich sein werden“, hob Felix Evert, Mitgründer und CEO von Sample of Science, hervor. „Die Publikation von Materialproben und deren unkomplizierte Verfügbarkeit für anschließende Experimente sind wirkungsvolle Werkzeuge für Forscherinnen und Forscher bei der Umstellung der europäischen Wissenschaft auf Open Science.“

Mitgründer und CEO Felix Evert war zuvor fünf Jahre bei einem renommierten Berliner Wissenschaftsverlag beschäftigt und dort unter anderem für Verlagskooperationen und Open Access verantwortlich gewesen. Er ist Absolvent des Masterstudiengangs Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sein Geschäftspartner Sven Fund hat unter anderem an der Freien Universität Politikwissenschaften, Geschichte und Kommunikation studiert und an der Universität Münster promoviert. Fund war zuletzt Geschäftsführer eines Wissenschaftsverlages; davor war er in verschiedenen Führungspositionen bei anderen Unternehmen tätig. Gemeinsam mit ihrer Mentorin Christina Roth und anderen Wissenschaftlern der Freien Universität wollen die Gründer ihr Angebot weiterentwickeln – und den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss von Forschungsarbeiten durch frei verfügbare Materialmuster revolutionieren.

www.sampleofscience.com