6. Dezember 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 8/2022 (Nov./Dez. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Wohin entwickelt sich das Peer-Review-Verfahren?
  • Entwicklung eines Leitfadens für Lehrkräfte zur Evaluierung von Fachzeitschriften
  • Studie zum Vertrauen in das globale Wissenschaftssystem
  • Globale Digital-Trends
  • Globaler Open-Access-Zeitschriftenmarkt hat auch 2021 von COVID-19 profitiert
  • EBSCO prognostiziert für 2023 verhältnismäßig moderate Steigerungen bei den Zeitschriftenpreisen
  • Open Science ist kein Selbstläufer
  • „Prominente“ Verzerrungen
    beim Peer-Review-Verfahren
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Scopus ausgewählt vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) für die Analyse deutscher und internationaler Forschungsleistungen

- Zitationsdatenbank wird im neuen Kompetenzzentrum für Bibliometrie im Hinblick auf die Erarbeitung von Finanzierungsstrategien für die Regierung verwendet -

Amsterdam - Elsevier gab heute bekannt, dass das Aushängeschild Scopus (www.info.scopus.com), die weltweit größte Abstract- und Zitationsdatenbank für geprüfte wissenschaftliche Literatur, vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) für die Verwendung bei der Entwicklung des neuen „Kompetenzzentrums Bibliometrie für die deutsche Wissenschaft ausgewählt wurde. Das iFQ ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ins Leben gerufen wurden, und sich auf die Bewertung von Finanzierungsprogrammen in Deutschland konzentriert sowie deren weltweiten Einfluss analysiert.

Das Kompetenzzentrum wird finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Aufgaben des Zentrums sind der Aufbau einer bibliometrischen Datenbank und die Entwicklung geprüfter bibliometrischer Methoden und Indikatoren, die den heutigen Anforderungen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Validität entsprechen.

Daten aus Scopus und anderen bibliographischen Datenbanken werden zur Messung der deutschen Forschungsleistung und zur Bewertung ihres Einflusses auf die globale Forschungslandschaft verwendet.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, besser zu verstehen, was hiesige Forscher, Einrichtungen oder Leistungsträger auf Schlüsselgebieten der deutschen Wissenschaftspolitik leisten und werden schließlich dazu verwendet, herausragende Leistungen und Schwachstellen im deutschen Wissenschaftssystem zu identifizieren.

„Neben anderen Datenquellen werden wir Scopus aufgrund der Tiefe und der internationalen Breite der Zitationsdatenbank verwenden“, sagt Professor Stefan Hornbostel vom ifQ. „Das analytische Potenzial, über welches die Inhalte verfügen, wird uns helfen, unserer Aufgabe nachzukommen, das deutsche Wissenschaftssystem mit sorgfältig geprüften und relevanten Informationen zu unterstützen. Diese Informationen münden in politischen Entscheidungen, die es erlauben, dass Deutschland seine globale wissenschaftliche Führungsposition aufrechterhält.“

„Wir freuen uns sehr, unseren Teil zum neuen Kompetenzzentrum Bibliometrie beitragen zu können”, sagt Niels Weertman von Elsevier, verantwortlich für Scopus. „Das Treffen von richtigen Investitionsentscheidungen ist ein wesentlicher Teil, um wissenschaftliche Durchbrüche zu erreichen, und wir sind überzeugt, dass mithilfe von Scopus wertvolle Einsichten gewonnen werden können.“

Informationen zum Kompetenzzentrum Bibliometrie für die deutsche Wissenschaft sind verfügbar unter www.bibliometrie.info