20. Januar 2018
  NEWS

FZI fordert verantwortungsbewussten Umgang
mit künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft

Anlässlich des Digital-Gipfels, der am 12. und 13. Juni 2017 in Ludwigshafen stattfand, fordert das FZI Forschungszentrum Informatik Politiker, Vertreter von Verbänden und der Wirtschaft sowie die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, sich stärker für einen verantwortungsbewussten Umgang mit künstlicher Intelligenz einzusetzen, um technische und rechtliche Herausforderungen zu bewältigen.

In vielen Bereichen des täglichen Lebens übernehmen mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Computer Aufgaben, die bisher dem Menschen vorbehalten waren. Integriert in Gegenstände des alltäglichen Lebens ist der Einsatz künstlicher Intelligenz für den Anwender teilweise gar nicht direkt sichtbar. Dabei sind noch viele Fragen zu den gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen unbeantwortet: Kann der menschliche Anwender sich auf die Algorithmen verlassen? Wer verantwortet die Folgen von fehlerhaften Entscheidungen, die von einer autonom handelnden Maschine getroffen werden?

„Wir brauchen für Technologien mit künstlicher Intelligenz neue Formen der Zertifizierung, denen die Anwender vertrauen können und die gleichzeitig die in den Algorithmen versteckten Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen wahren,“ fordert FZI-Vorstand Prof. Dr. Andreas Oberweis. Er ruft die führenden Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf, stärker gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, damit die digitale Souveränität von Unternehmen und Privatpersonen gewahrt bleibt.

www.fzi.de

 



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